Schließung des Hauses bis einschließlich Montag, 13. April 2020

Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist seit Ende Februar 2020 auch in Hamburg angekommen und tagtäglich steigt die Zahl der infizierten Menschen. Alle Bürger*innen tragen nun die Verantwortung, verstärkt auf die eigene Umwelt zu achten. Insbesondere mit den Menschen, die ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, muss nun Solidarität gezeigt werden!



Daher hat der Vorstand des Bürgerhaus in Meiendorf e. V. beschlossen ab Freitag, den 13. März 2020, bis einschließlich Montag, 13. April 2020, das Haus zu schließen. Alle Veranstaltungen und Kursangebote, die in diesen Zeitraum liegen, müssen leider ausfallen. Die Verantwortung, die der Vorstand und das hauptamtliche Team für die Besucher*innen tragen, lässt keine andere Möglichkeit zu. Über das weitere Vorgehen berät sich der Vorstand in der Woche vor Ostern.

Das Kulturzentrum BiM ist weiterhin über die E-Mail Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar und informiert die Gäste auf der Webseite www.bim-hamburg.de regelmäßig über Neuigkeiten.

Bild: Stadtteilarchiv

 

 

 

Als zweiten Beitrag in der Reihe »WESTERN, aber anders« zeigte das FILM ab!-Team den in Schwarzweiß gedrehten Film DEAD MAN (1995) von Jim Jarmusch. Sabine Adam hatte sich nicht nur mental auf die einführenden Worte vorbereitet, sondern bot auch optisch eine Anspielung auf den Film.



Auch wenn die Zahl der Besucher beim FILM ab!-Team noch Wünsche offen lässt, denen, die da waren, hat der Film sehr gut gefallen.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Nach dem Thema »Klimaschutz« beschäftigte sich das DokuKino-Team im zweiten Teil der Dokumentarfilmreihe mit der Ernährung der Erdbevölkerung. Davon ausgehend, das die Menschheit in den nächsten Jahrzehnten auf 10 Milliarden ansteigen wird, stellt sich zwangsläufig die Frage: "Wie werden wir alle satt?".

Der Film berichtete nicht nur von den Problemen in bevölkerungsreichen Ländern, sondern zeigte auch eher kleine Projekte aus Europa oder den USA. Wie dem deutschen Biobauern, der nur so viele Milchkühe unterhält, wie er mit seinen eigenen Wiesen ernähren kann. Oder einer britischen Kleinstadt, die eigenes Geld herausgegeben hat, um die Kaufkraft lokal zu binden und so auch die Landwirtschaft vor Ort fördert.

 

Das Hauptproblem ist aber, das die Menschen zu viel Fleisch essen. Das begünstigt die Massentierhaltung. Diese Tiere müssen ernährt werden, was zu riesigen Monokulturen führt, welche industriell bewirtschaftet werden.

Das dies nicht gut sein kann, war den erfreulich zahlreichen Besuchern des Dokumentarfilms durchaus klar. Zwangsläufig hatten sie viele Fragen an den Gast, den das DokuKino-Team zu dem Abend eingeladen hatte.

 

Susanne Jegotka, Obst- und Gemüsehändlerin aus Rahlstedt, beantwortete sie alle engagiert und kompetent. Sie erhob auch nicht den Zeigefinger oder verteufelte gar das Essen von Fleisch. Wie bei vielen Dinge sei auch hier Genuss in Maßen das Mittel der Wahl.

 

Für das DokuKino-Team Dr. Dieter Munzel und Steffi Weigert war das ein sehr gelungener Abend. Der Raum im Boizenburger Weg bis fast auf den letzten Platz besetzt und viele Besucher gingen nachdenklich nach Hause. Ziel erreicht!

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Gestern Abend hatte der Planungsausschuss der Bezirksversammlung Wandsbek zu einer öffentlichen Diskussion in den Saal des Christophorus-Gemeindezentrums eingeladen. Diese war bei ersten Vorstellung der Pläne Ende November 2019 bereits angekündigt worden.

Zunächst wurde das Vorhaben den interessierten Besuchern in dem fast bis auf den letzten Platz besetzten Saal vorgestellt. Im Mittelpunkt der Planung steht die Aufwertung der Nahversorgung für das Quartier und der Bau weiterer Wohnungen. Der Kindergarten soll größer werden und viele begrünte Freiflächen sind vorgesehen, 30% der Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden.

Im Anschluss an die Präsentation hatten die Besucher Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Daniel Gren vom Treffpunkt Großlohe wollte wissen, ob die geplante Einkaufspassage abends geschlossen ist. Dies würde dann bedeuten, dass Anwohner den Gebäudekomplex umrunden müssten, um zum Treffpunkt oder in den Park zu gelangen. Gerade für manche Ältere könnte das sehr beschwerlich werden.

Eine abschließende Antwort konnte man ihm noch nicht geben, es wurde aber versprochen, diesen Punkt in Planung mit aufzunehmen.

Eine Dame erkundigte sich nach den Parkplätzen, da ja durch die zusätzlichen Wohnungen der Bedarf steigen würde. Hier erklärten die Planer, dass die Stellplätze für den Supermarkt vollständig erhalten bleiben. Für die Fahrzeuge der neuen Bewohner ist eine zusätzliche Tiefgarage vorgesehen.

Kathi Wegner vom »Q8 Großlohe« präsentierte die Ergebnisse eines Workshops, den sie mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt hatte und übergab die Unterlagen dem Ausschuss.

Bilder: J. Seligmann