Am 27.12.1999 wurde der Verein „Förderung Rahlstedter Kinder und Jugendlicher (FRKJ)“ in das Vereinsregister eingetragen. Der gemeinnützige Verein unterstützt zahlreiche Projekte vor Ort. Beispielsweise die Anschaffung von Winterschuhen, Schulfeste für eine bessere Integration, Gewaltprävention, Wasserspender und Trinkflaschen sowie das Projekt Naturerfahrung (Wilde Weiden). Außerdem unterstützt der Verein einzelne Kinder bei Reisen.

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens luden die Gesellschafterinnen der Parkresidenz Greve & Co., Honorarkonsulin Eva-Maria Greve und Waltraud Lange-Greve am 6. Februar 2020 zu einem Benefizkonzert in die Parkresidenz Rahlstedt ein.

Das schwungvolle Konzert wurde von der Band „Hot Reeds & Rhythm“ gestaltet. Die Mischung aus Classic Jazz und Caribbean Music kam bei den begeisterten Gästen sehr gut an. Die Erlöse des Abends werden in voller Höhe der Arbeit des FRKJ zur Verfügung gestellt.

Bild: J. Meyer

 

 

 

Erneut war die zukünftige KiTa am Schierhornstieg Thema bei der Stadtteilkonferenz. Dazu hatte Claudia Folkers die Betreiber SterniPark eingeladen, welche auch zusagten.

Architekt Christian Löwnau stellte zunächst das Projekt den Anwesenden vor. Es werde Umbauten geben und auch Sanierungen sind dringend notwendig. Dies geschehe in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt. Das Gebäude soll neben einem neuen Reetdach aber auch zusätzliche Fenster bekommen. Innen werden die Eingriffe deutlich massiver sein. Dies ist vor allem dem Regelwerk für KiTas geschuldet. Beispielhaft führte er den Brandschutz an, der bei (kleinen) Kindern grundsätzlich anderen Regeln folge als bei Erwachsenen.

Es war dem Architekten sehr wohl klar, was den Meiendorfern Sorge bereitet, daher legte er auch das von SterniPark beauftragte Verkehrsgutachten vor. Dabei betonte er ausdrücklich, dass die Gutachterin ebenfalls in Meiendorf wohne und daher die Begebenheiten genau kenne.

Christian Löwnau verwies zusätzlich auf die Parkplätze, welche auf dem Grundstück zur Verfügung stünden (von 19 Stellplätzen sind 7 für die Mitarbeiter vorgesehen) und führte den zunehmenden Trend an, kurze Wege auch mit dem Fahrrad zu erledigen. Er ginge davon aus, dass auch viele Eltern darauf zurückgreifen würden. Doch selbst die anwesenden Beamten vom PK 38 hatten ihre Zweifel. Das Gutachten sei zwar korrekt, die dargelegten Aussichten aber zu optimistisch.

Claudia Folkers fasste abschließend zusammen, dass für die verkehrliche Situation unbedingt eine befriedigende Lösung gefunden werde müsse. Zustände wie in der Nienhagener Straße gälte es dringend zu vermeiden. Sie betonte aber noch einmal ganz deutlich, dass eine weitere KiTa in Meiendorf ausdrücklich erwünscht sei.

Die Stadtteilkonferenz begrüßte den Vorschlag von Architekt Löwnau, sich mit dem PK 38 zusammenzusetzen, um über weitere Lösungen zu beraten.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Das Jahr 2020 eröffnete das FILM ab!-Team mit einer neuen Motto-Reihe: »WESTERN«. Das der erste Film ebenfalls diesen Titel trägt, war dabei eher Zufall. Regisseurin Valeska Grisebach übertrug in ihrem Film aus dem Jahr 2017 genretypische Elemente in die heutige Zeit. Cowboys sind bei ihr deutsche Bauarbeiter auf einer Baustelle in Bulgarien, die Indianer die Bewohner des nahegelegenen Dorfes. Sprachbarriere und unterschiedliche Lebensweise sorgen für Spannungen.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Turnusgemäß begann die erste Sitzung im neuen Jahr mit der Wahl des Vorsitzenden. Mangels Kandidaten übernahm Thomas Falensky für ein weiteres Jahr das Amt. Er gab aber zu bedenken, dass auch er sich dem Ruhestandsalter nähere und die Versammlung bitte beizeiten einen Nachfolger aufbauen möge. Als seine Stellvertreter wurden Nicole Nanitz und Bettina Ahrens gewählt.

Zu dem Thema B-Plan „Rahlstedt 136“ (Nahversorgungszentrum Großlohering) gab es keine Neuigkeiten. Lediglich der Termin für eine öffentliche Plandiskussion ist jetzt bekannt.

Am Montag, 17.02.2020, können ab 17.30 Uhr die Pläne eingesehen werden, die Diskussion beginnt um 18.00 Uhr. Ort: Saal des Christophorus-Gemeindezentrums.

Im Zuge der verschiedensten Informationen über den Ausbau der Müllverbrennungsanlage (MVA) Stapelfeld war das Gerücht aufgekommen, auf einem der Grundstücke könnte vor Jahrzehnten illegal Müll entsorgt worden sein.

Dazu war der Eigentümer, Karl-Heinz Böttger, in die Versammlung gekommen. Anhand diverser Gutachten legte er dar, das weder zu Zeiten seines Vaters noch zu seinen eigenen Zeiten auf dem Grundstück giftiger Müll vergraben worden sei. Dies sei aufgrund der Bodenbeschaffenheit auch nur schwer möglich, wie Bohrungen gezeigt hätten. Lediglich so genannter „sauberer Bauschutt“ sei auf einem Teil des Grundstücks abgelagert worden. Dessen ungeachtet wäre immer wieder Müll beseitigt worden, den rücksichtslose Zeitgenossen auf dem Grundstück abgeladen hatten. Aus dem Fischteich am Kösterrodenweg seien sogar schon Autos und Motorräder geborgen worden.

Bilder: J. Seligmann