Eröffnung der Ausstellung von Jens Wehde



Nach "Figurendialog" und "Einhornkäfer vom Höltigbaum“ ist "Ei-Land - Ein Ei auf Reisen durch Wetter, Licht und Jahreszeiten" die dritte Ausstellung, die der Rahlstedter Kulturverein in den dem zeitweilig überlassenen Räumlichkeiten der Bahnhofs-Arkaden zeigt.



Zu sehen sind Bilder des Graphikers und Photographen Jens Wehde aus Rahlstedt, die alle ein gemeinsames Element haben: das Ei. Etwa einen Meter hoch und aus Kunststoff, steht es wie ein Fremdkörper auf jeden Photo in der Gegend herum. Welche Assoziationen es auslöst, liegt allein im Auge des Betrachters.



Bei der gestrigen Vernissage erzählte der Künstler, wie er "sein Ei des Kolumbus" gefunden hatte (eher zufällig als beschädigtes Requisite einer Kunsthochschule, welches ihm dann überlassen wurde), wie er die erste Idee für ein Photo bekam (auf dem Marktplatz von Halle / Saale nach dem Eierwurf gegen den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl) und wie er dann mit dem Ei durch Deutschland gereist ist. Warum? "Einige Leute gehen angeln, ich gehe Eier photographieren." war die schlichte Erklärung von Jens Wehde.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

 

Bei der gestrigen Dezember-Sitzung des Regionalausschuss Rahlstedt wurde der Rahlstedter Sozialpreis 2016 vergeben. Preisträger ist in diesem Jahr das Team der Kinderferienwoche der ev. luth. Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt.

In ihrer Laudatio berichtete die Vorsitzende Marlies Riebe in einem kurzen Abriss von den vielfältigen Themen, mit denen sich das Team in den letzten 10 Jahren beschäftigt hatte, und wie viel Arbeit die Vorbereitung einer Mottowoche macht.



Die Gruppe besteht aktuell aus 19 Mitgliedern und weist eine Altersstruktur von 12 bis 69 Jahren auf. „Einige Teammitglieder waren früher selbst Teilnehmer der Kinderferienwoche.“ erzählte Marlies Riebe.



Mit dem Sozialpreis würdigte der Regionalausschuss die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit. Freudestrahlend nahmen die beiden Leiterinnen der Kinderferienwoche, Sabrina Hühne und Susanne Brandt, die Urkunde in Empfang.

Bilder: J. Meyer / J. Seligmann

 

 

 

In ganz Deutschland fanden am gestrigen Sonntag Gedenkveranstaltungen statt. Auch in Meiendorf gedachte man der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Neben den ca. 20 Besuchern und der Jugendfeuerwehr Meiendorf hatte sich auch Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff am Deepenhornteich eingefunden.



Pastorin Martina Ulm erinnerte an den ehemaligen Dompropst Richard Howard, der aus den Trümmern der von der deutschen Luftwaffe am 14. November 1940 zerstörten Kathedrale von Coventry drei Zimmermannsnägel geborgen hatte. Er ließ die Nägel zu einem Kreuz zusammensetzen und mit den eingeritzten Worten „Father forgive“ an einer Wand der Ruine befestigen.

Pastorin Ulm erläuterte die Ziele der Nagelkreuzgemeinschaft, die Wunden der Geschichte zu heilen, mit Verschiedenheiten zu leben und die Vielfalt zu feiern und an einer Kultur des Friedens zu bauen.

Bezirkschef Thomas Ritzenhoff griff in seiner Rede diese Gedanken auf und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass trotz mancher erschreckenden Meldung die Menschen weiter aufeinander zugehen mögen, um sich gegenseitig zu unterstützen.



Anschließend enthüllte er die neue Gedenktafel, deren Inschrift jetzt zeitgemäßer lautet: „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“.
Den Blumenschmuck hatte die SAGA/GWG gespendet, für die musikalische Umrahmung sorgte der Posaunenchor Meiendorf-Oldenfelde.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Auf Anregung des Arbeitskreises RAHLSTEDT war am 07.09.2016 im Regionalausschuss Rahlstedt von der SPD u.a. ein Antrag einbracht worden, in dem die Verwaltung gebeten wurde, die Bordsteine im Kreuzungsbereich Neuköllner Ring Ecke Poggfreedweg abzusenken und somit barrierefrei zu gestalten. Der Antrag wurde von allen Fraktionen einstimmig beschlossen.



Dies wurde nun unerwartet schnell umgesetzt. Jürgen-Robert Wulff, Leiter des Arbeitskreises freute sich „wie schnell man Abhilfe geschaffen hat. Rollatoren brauchen nun nicht mehr umständlich über den Kantstein gehoben werden.“

Bilder: J.-R. Wulff