Mahnmal an der Buchwaldstraße

In der öffentlichen Fragestunde der gestrigen Sitzung des Regionalausschusses sprach Jürgen-Robert Wulff den sehr schlechten Zustand des Mahnmals an. Unkraut überwuchert den ganzen Platz und von der letzten Gedenkveranstaltung im November 2016 lägen dort noch die inzwischen verdorrten Kränze.

Herr Wulff bat die Verwaltung dringend darum, das Mahnmal wieder in einen würdigen Zustand zu versetzen.

Dazu äußerte sich auch Peter Dwinger vom Schützenverein Rahlstedt. Die Schützen hatten viele Jahre die Gedenkstätte gepflegt, waren dann auf den Wunsch des Gymnasium Rahlstedt davon entbunden worden und mussten feststellen, dass dies nicht besonders gut funktionierte. Die Schützen erklärten sich abermals bereit, die Pflege zu übernehmen, scheiterten dann aber an den zu hohen Auflagen der Verwaltung. Die waren vom Schützenverein nicht erfüllbar.

Da Herr Wulff seine dringende Bitte bereits im Vorwege auch an die Fraktionen im Regionalausschuss geschickt hatte, war man sich dort schnell einig. Die Verwaltung wurde gebeten, Sofortmaßnahmen zu ergreifen. Die Regionalsprecher der Parteien werden sich dann in den nächsten Tagen vor Ort treffen, um über eine konkrete und dauerhafte Lösung zu beraten.

Bilder: J.-R. Wulff

 

 

 

Schnelle Erledigung einer Eingabe

Die kleine Straße, die an der alten Lackfabrik vorbeiführt, ist in einem sehr schlechten Zustand. Dass die Brücke über die Wandse dringend saniert werden muss, wurde inzwischen von der Verwaltung erkannt und wird auch geplant. Darüber wurden die Anwohner bereits ausführlich informiert.

Gerade das letzte Stück hinter dem kleinen Wäldchen bis zum Hundesport-Verein ist kaum noch zu benutzen. Tiefe Schlaglöcher (nach dem Regen gut zu sehen) bereiten in ihrer Vielzahl nicht nur den Autofahrern Probleme.

Mit einer Eingabe wendeten sich am gestrigen Abend die Anwohner an den Regionalausschuss und baten um die sofortige Instandsetzung der Straße. Wie sich dann herausstellte, sollen die Reparaturen bereits angeordnet sein. Noch in der nächsten Woche wäre mit den Ausbesserungen zu rechnen.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Gewinn für Radfahrer

Stück für Stück arbeitet sich der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) an der Rahlstedter Straße ab. Zuletzt war es der Teilabschnitt von der Tankstelle bis zum AMTV-Zentrum, nun kommt der Bereich vom Auerhahnweg bis zum Ellerneck an die Reihe.

Die Leitungsarbeiten (Strom, Wasser, Telefon, etc.) sollen noch im Frühjahr 2018 beginnen, die Straßenbauarbeiten sind für 2019 vorgesehen.

Für die zukünftige S4 sollen Am Pulverhof bereits die Gehwege zur geplanten Haltestelle verbreitert werden. Auf Höhe der Parkresidenz Rahlstedt erwägen die Planer, den Radweg stadtauswärts streckenweise wieder von der Straße herunterzuführen. Das ist aber nur eine von vier Varianten an dieser Stelle. Diese Lösung hätte aber den Vorteil, das sowohl die Bäume auf der einen und die Parkplätze auf der anderen Seite erhalten bleiben.

Bei einer anderen Überlegung könnte zwar der vorgesehene Radstreifen durchgängig weitergeführt werden, die Bäume müssten nicht gefällt werden, würde aber die Entfernung der Parkplätze bedeuten, es sei denn, man würde Teile des Grundstücks der Parkresidenz erwerben.

Markus Berns, Direktor der Parkresidenz, war zwar anwesend, kommentierte diese Ausführungen aber selbstverständlich nicht. Er war vielmehr in den Ausschuss gekommen, um für die Bewohner seines Hauses um einen Fahrgastunterstand an der Bushaltestelle Loher Straße in Richtung Rahlstedt Ortskern zu bitten. Auch eine Querungshilfe vor der Parkresidenz wäre wünschenswert, ob nun eine Sprunginsel oder ein Zebrastreifen.

Auf die Frage, warum die Bushaltestelle Am Pulverhof stadteinwärts verlegt werden soll, erklärten die Planer, dies sei ein Wunsch der Hamburger Hochbahn, damit beide Haltestelle näher beieinanderlägen.

Bilder: LSBG / J. Seligmann

 

 

 

Keine Übergangslösung für alle Geschäfte

Bei der letzten Stadtteilkonferenz in Meiendorf war es ein Punkt auf der Tagesordnung: die Einzelhändler im Spitzbergenweg. Leider gab es keine guten Nachrichten. Für die meisten Geschäfte wird es eine Übergangslösung geben, wenn im nächsten Jahr die Bagger rollen und den ganzen Komplex einebnen.

"Entweder mit einem Imbisswagen oder durch Container wird der Betrieb aufrechterhalten." berichtete Claudia Folkers den Teilnehmern der Konferenz, "Selbst für die Apotheke werde es eine Lösung geben." Nur für den Lebensmittelmarkt von Marion Jakobus sieht es nicht gut aus. Alle geprüften Möglichkeiten seien entweder für die Kundschaft zu weit entfernt, oder schlicht nicht bezahlbar.

"Frau Jakobus wird ihren bei vielen Kunden beliebten Lieferdienst während der Bauphase weiter fortsetzen." informierte Claudia Folkers über ihr Gespräch mit Einzelhändlerin. "Auch für ihre Mitarbeiter sei gesorgt."

Die Leiterin der Stadtteilkonferenz sparte aber auch nicht mit Kritik an den Investoren. Bei der Vorstellung des Projektes in der Stadtteilkonferenz hatten Vertreter von PROFILIA zugesichert, für alle Einzelhändler eine Interimslösung finden zu wollen bzw. dabei zu unterstützen. "Dieses Versprechen wurde nicht gehalten" rügte Claudia Folkers.

Bilder: J. Seligmann