Veranstaltung 2b

Herr Fischer, in Vertretung für Bernd Baumgarten, eröffnete pünktlich die Veranstaltung in der Schule Neurahlstedt. Anwesend waren etwa 30 Personen.

Wie schon bei der Veranstaltung 2a am 18.04.2012 erläuterte Ando Yoo vom "gartenlabor" kurz die Umsetzung der Bürgerwünsche bzw. erklärte, warum einiges nicht möglich sei.



Im Anschluss richtete Dr. Gisbert Gürth zwei Appelle an die Planer und Verwaltung. Man möge doch die Planungen für den Abschnitt Schrankenweg bereits jetzt in das Gesamtkonzept mit aufnehmen und nicht erst abwarten, bis die Mietverträge ausliefen und die Häuser abgerissen werden.

Und er bat darum, nach Lösungen zu suchen, die eine Wasserspiel oder Brunnen auf dem Platz doch möglich machen. Für die Finanzierung, auch der regelmäßigen Wartungskosten, gäbe es möglicherweise noch andere Mittel und Wege.

Überrascht wurden die Planer offenbar von dem Angebot des Fahrradhändlers René Baumannn (Harry's Rad Station). Herr Baumann berichtete, dass sein Vater und er schön länger über eine Fahrrad-Service-Station am Bahnhof nachdenken, bisher aber an der Verwaltung gescheitert seien. Seine Idee beinhaltet die Reparatur und den Verleih von Fahrräder. Da er bereits gute Kontakte zu "alsterarbeit" hat, kann Herr Baumannn sich auch eine Bewachung von Fahrrädern vorstellen", damit die Menschen ihr gutes Fahrrad nicht nur am Sonntag aus dem Keller holen". Er bekundete ausdrücklich sein Interesse, in die Planungen mit einbezogen zu werden.



Frank Rieken erinnerte die Planer auch an den ebenerdigen Zugang zum ZOB, da nach Angaben der Hamburger Hochbahn der ZOB in ca. vier Jahren ebenfalls umgestaltet wird.

Von einem Besucher wurde angemerkt, dass bisher der Eindruck entstehe, die Planungen würden nur nach den Wünschen der Marktbeschicker ausgerichtet. Der Wochenmarkt sei für Rahlstedt wichtig, aber er erwarte auch hier Kompromissbereitschaft.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Wie schon im Januar eröffnete Bernd Baumgarten die Veranstaltung pünktlich, doch diesmal war die Aula bemerkenswert leer. Nur 30-40 Personen hatten sich eingefunden.

Die Erklärung lieferte Herr Baumgarten gleich zu Beginn. Die Veranstaltung war zu spät öffentlich bekannt gemacht worden. Daher habe man sich entschlossen einen Folgetermin gleichen Inhalts in drei Wochen anzubieten.

Nachdem noch einmal kurz Vorraussetzungen für die Gestaltung wiederholt wurden, zeigte die Firma gartenlabor, wie und welche Anregungen der Januar-Veranstaltung umgesetzt wurden.

Zusammengefasst wurde festgestellt: alles zu teuer oder wegen der Kollision mit anderen wichtige Interessen nicht realisierbar: Wasserspiele oder Brunnen, Spielflächen für Kinder, teilweise Überdachung und mehr Grün. Lediglich eine "Kultursäule", Fahrradstellplätze und der verlegte Taxistand waren übrig geblieben.



Die Frage des ehemaligen Citymanagers Gerd Hünerberg, wie viel Geld denn nun für die Umgestaltung zur Verfügung stehe, beantwortete Herr Baumgarten mit rund 500.000 Euro. Darin war das Teilstück des Schrankenwegs enthalten.

Jürgen-Robert Wullff erläuterte den Anwesenden den Vorschlag des Bürgervereins Rahlstedt. Ziel des erarbeiteten Konzeptes ist, Rahlstedt auch für Besucher attraktiver zu machen. Ein erster Schritt wäre die Möglichkeit, in unmittelbarer Bahnhofsnähe Fahrräder auszuleihen. Ob dies von dem in der Innenstadt bewährtem StadtRAD oder einem anderen Anbieter geleistet wird, ist dabei unerheblich.

Der Bürgerverein bat daher die Verwaltung, bei der Umgestaltung des Platzes eine Fläche für einen Fahrradverleih zu berücksichtigen.

Im Zuge der Neugestaltung wird die Bahnhofstrasse zwischen Schrankenweg und Amtsstrasse für den Individualverkehr geschlossen. Durch die Bauarbeiten ist dies bereits jetzt der Fall.

Centermanagerin Melanie Wittka hatte schon im Januar darauf hingewiesen, das es deshalb zu erheblichen Rückstaus im Parkhaus käme, da der Verkehr nur noch über die Rahlstedter Strasse abfließen könne. Sie hatte darum gebeten, die Verkehrsführung an der Kreuzung bei der Planung zu berücksichtigen.



Dies sei nach Einschätzung der Verwaltung nicht nötig, erklärte gestern ein Mitarbeiter von Herrn Baumgarten, da ein erhöhtes Verkehrsaufkommen nur Samstags (Markt) und vor Weihnachten festzustellen sei.

Sichtlich unzufrieden bat Frau Wittka erneut um eine Überprüfung der Verkehrssituation, da ihre Einschätzung eine andere sei.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Tierisch / Menschlich lautet der Titel des Programms, welches das Ehepaar Christiane Leuchtmann und Hans Peter Korff seit Jahren zu Gehör bringt. Jetzt auch in Rahlstedt. Dabei hatte der Bürgerverein ein klein wenig seine Finger mit im Spiel.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte das Ehepaar RaKiLi-Gewinnerin Pia, die zu der Lesung eingeladen worden war.



Direktor Markus Berns hatte, wie üblich, in seiner Ankündigung Recht behalten. Das Schauspieler-Ehepaar präsentierte sich sympathisch und ganz nah.

Im Wechsel lasen sie Geschichten und Gedichte von Tucholsky, Kästner, Heine, Ringelnatz, Roth, Liliencron, Erhard und noch vielen mehr. Wunderbar die mit verteilten Rollen gelesenen Sketche ihres Lieblingsautors Heino Jäger.



Als Hans Peter Korff in dem Loriot-Sketch erklärte "er wolle nur hier sitzen", lachte das Publikum Tränen. Das hätte Vicco von Bülow nicht besser gemacht.

Ein rundum vergnüglicher Abend, der sehr gern wiederholt werden darf.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Traditionell hatte der AMTV auch in diesem Jahr zu seinem Neujahrsempfang eingeladen. In seiner launig gehaltenen Rede ließ AMTV-Vorsitzender Heinz Matelson aber auch ernste Töne anklingen. Er machte deutlich, wie wichtig es sei, das in Rahlstedt alle an einem Strang ziehen. Politik, Vereine und Institutionen.



Für ihn gehöre Kinderlärm zum Alltag, betonte Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff in seiner Ansprache, und er finde es unerträglich, das Sport- und Spielstätten und auch Kindergärten deswegen an den Rand gedrängt würden.



Sport und Spiel gehören in das Quartier und machten es erst lebendig.



Bei dem anschließenden Buffet, das wieder durch die Rahlstedter Marktbeschicker zur Verfügung gestellt wurde, nutzten die Gäste die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche.

Bilder: J. Seligmann