Pressemitteilung des Bezirksamts Wandsbek

Die Palmen in der Schweriner Straße in Rahlstedt werden in ihrem ersten Standjahr vorsorglich auf den Winter vorbereitet. Bis Ende November werden die Wurzeln durch einen laubgefüllten Drahtkorb gegen Frost geschützt und die Palmwedel aufgebunden. So wird der innen liegende Vegetationspunkt, der an der Spitze der Wurzel liegt und für ständiges Wachstum sorgt, als empfindlichster Teil der Pflanze bedeckt. Im Laufe des Dezembers werden der obere Stamm sowie die Palmwedelstiele mit einem Frostschutzvlies umwickelt. Wenn die Palmen in den Folgejahren besser angewachsen und verwurzelt sind, wird die Art des Schutzes vom Verlauf der Winter abhängen.

 

 

 

Neugestaltung im Ortskern

Zitat aus einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion Wandsbek

"Das Bezirksamt hat uns mitgeteilt, dass ein Planungsbüro beauftragt wurde, welches nicht nur die Neugestaltungen entwickeln, sondern auch die Bürgerbeteiligung sicherstellen soll. Hierzu wird es Mitte Januar 2012 eine öffentliche Auftaktveranstaltung geben, bei der erste Ideen des Büros vorgestellt und Wünsche und Anregungen der Bürger diskutiert, aufgenommen und in die Planung einbezogen werden sollen."

Sobald der genaue Termin bekannt gegeben wird, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

 

 

 

In Anwesenheit von etwa 70 Gästen verlieh das KulturWerk Rahlstedt zum zweiten Mal den Rahlstedter Publikumspreis. Prämiert wurden Arbeiten zum Thema: »Luxus - vom Überfluss zum Überdruss«. Die Preisverleihung bildete den Höhepunkt der seit dem Sommer laufenden Ausstellungs- und Vortragsreihe des KulturWerks.

Alle Künstler erhielten von den Kuratorinnen Gisela Schatt und Katharina Joanowitsch eine Urkunde, besonders hervorgehoben wurden aber die Jüngsten.



Die Schülerinnen Carolin, Lina und Merle erhielten für ihr Objekt "Swimmingpool" den Hauptpreis. RAKILI-Gewinnerin Carina Liersch wurde für ihre Geschichte "Es gibt Momente" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Umrahmt wurde die gelungene Preisverleihung von zwei Liedern. Katharina Joanowitsch sang Gedichte von Erich Kästner, am Klavier begleitet von ihrem Mann Peter Mittelberg.

Bild: H. Schwarz

 

 

 

Erneut waren die Vorgänge in der Schweriner Strasse ein wichtiger Punkt dieser Sitzung. Der Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes, Bernd Baumgarten war der Einladung des Gremiums gefolgt, um die offenen Fragen bezüglich der gefällten Kastanien zu beantworten.

Zunächst entschuldigte sich Herr Baumgarten im Namen des Bezirksamtes in aller Form für die ausgesprochen schlechte Kommunikation. Eine unglückliche Verkettung von unklaren Anweisungen, Missverständnissen und Urlaub sei die Ursache gewesen. Dafür übernehme er die Verantwortung.

Er erläuterte, dass die Kastanien seinerzeit in Tröge gepflanzt worden seien. Im Laufe der Jahre waren die Wurzeln eher zur Seite als nach unten gewachsen. Dies habe die Standsicherheit der Bäume beeinträchtigt. Zahlreiche Begutachtungen hatten für die Kastanien noch eine Lebensdauer von fünf Jahren prognostiziert.

Da im Zuge der Neugestaltung die alten Gehwegplatten entfernt werden sollten, wäre die Standsicherheit zusätzlich belastet worden. Daher habe man die Fällung der Kastanien angeordnet.

Herr Baumgarten betonte aber auch, dass dies in der Planungsphase von den Geschäftsleuten in der Schweriner Strasse ausdrücklich gewünscht wurde, um die Fußgängerzone freundlicher und heller zu gestalten.

Er wies außerdem auf die ausgeglichene Baumbilanz für den Bezirk Wandsbek hin. Seit 10 Jahren sei der Baumbestand nicht gesunken.

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Herr Baumgarten informierte die Anwesenden außerdem darüber, dass demnächst die Planungen für den Bahnhofvorplatz beginnen würden. Aufgrund der Erfahrungen mit der Schweriner Strasse sei hier Bürgerbeteiligung ausdrücklich erwünscht.

Dazu werde es demnächst eine Informationsveranstaltung geben, Termin und Ort wird vom Bezirksamt noch bekannt gegeben.

Im Zusammenhang mit der Schweriner Strasse stellten die Fraktionen von SPD und GAL den Antrag, dem Platz an den Wandseterrassen einen festen Namen zu geben. Dem formellen Benennungsprozess soll eine möglichst breite Öffentlichkeitsbeteiligung vorweg gehen.

Erste Namensvorschläge lägen bereits vor: An / Bei den Wandseterrassen und Leo-Brawand-Platz.

Der Antrag wurde zunächst auf die nächste Sitzung des Gremiums im Dezember 2011 vertagt.

Der Bürgerverein Rahlstedt unterstützt diese Idee. Ernstgemeinte Vorschläge können uns mitgeteilt werden, wir leiten sie an den Regionalausschuss weiter. Anonym eingereichte Vorschläge werden nicht berücksichtigt.