Regionalausschuss Rahlstedt 06.2017

Die Vorgänge in der Straße Wiesenredder beschäftigt den Regionalausschuss schon eine Weile. Bisher ging es immer um die Nutzung als "Schleichweg", der zunehmend auch von LKW genutzt wurde. Die Situation wurde von der Straßenverkehrsbehörde im Herbst 2016 mittels eines Verkehrsstatistikgerätes (VSG) überprüft. "Seitens des PK 38 wurden bei den durchgeführten Messungen keine Erkenntnisse über eine zu hohe Verkehrsbelastung durch Individual- bzw. Schwerlastverkehr gewonnen, die zu erweiterten polizeilichen Maßnahmen führten." hieß es im November 2016 in der Mitteilung an den Regionalausschuss.

In dem jetzt eingereichten Antrag der CDU-Fraktion geht es um parkende LKW. Diese beschädigen durch ihre Parkweise nicht nur die Gehwege, sondern auch Teile der Grünflächen. "Die Parkbuchten im tempobegrenzten Wiesenredder sind jedoch nur für PKW und Kleinlaster ausgelegt. Weil die parkenden LKW zu breit sind, ragen sie über die Parkbucht in die Straße, und damit in den fließenden Verkehr, hinein. Um dieses Problem zu umgehen, parken die LKW einseitig auf den Gehwegen. Dazu werden die Bordsteine überfahren." heißt es in dem Antrag.

Die Verwaltung wird nun gebeten, die parkenden Fahrzeuge und die entstandenen Schäden zu überprüfen.

Hierzu erläuterte Polizeikommissar Dirk Meyer vom PK 38, das bereits gegen einen der LKW-Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 150,- Euro erhoben worden sei. Parkende Wohnmobile seien aber erlaubt. Die Straßenverkehrsbehörde prüfe außerdem gerade, ob mit Spaltblöcken Abhilfe geschaffen werden könne.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

40.000 Euro für die Nachbarschaftsmütter Hohenhorst

Zwei Projekte aus Rahlstedt erhalten Mittel aus dem Integrationsfond der Hamburgischen Bürgerschaft. Mit dem Fond soll die haupt- und ehrenamtliche Arbeit bei der Integration gefördert und gestärkt werden. Über die Vergabe der Mittel entscheiden die Abgeordneten der Bürgerschaft.

Für die Jahre 2017 und 2018 erhalten die Hohenhorster Nachbarschaftsmütter 40.000 Euro für ihre weitere Arbeit. Das Projekt, welches unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Aydan Özoguz steht, unterstützt geflüchtete Familien bei den vielen Problemen des Alltags, ob Behördenformulare, Arztbesuche oder Schulanmeldungen. Und es kommt den Frauen sicher zugute, das sie gemeinsam 14 Sprachen sprechen und so ihre Schützlinge auch wirklich verstehen. Träger des Projektes ist der Verein Erziehungshilfe e.V., der auch die Schulung der Frauen organisiert hatte.

Das zweite Projekte betrifft das Grundstück der Allgemeinen Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft (ADSG) am Nydamer Weg. Darauf befand sich bis 2015 der zu der Wohnanlage gehörende Spielplatz. Aufgrund zu starker Beanspruchung wurden die Spielgeräte so stark beschädigt, das sie zu einer Gefahr für die Kinder werden drohten. Es folgte der Abriss.



Mit den Mitteln in Höhe von 120.000 Euro soll der Spielplatz noch in diesem Jahr mit robusten Spielgeräten wieder aufgebaut werden. Dazu sollen Mitarbeiter der benachbarten Flüchtlingseinrichtung gemeinsam mit den Nachbarn der Wohnanlage über Auswahl und Platzierung befinden.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Gelungenes Comeback im ALLEGRO – Kulturraum Rahlstedt

Ein wenig nervös war das Team schon. Hat die lange Pause dem Projekt geschadet? Wie würde es am neuen Spielort sein? Kommt der ausgesuchte Film an? Und es war nicht gerade beruhigend, das kurz vor sieben noch immer kein einziger Zuschauer erschienen war.



Dabei hatte das Team von »Gabriel« sich sehr viel Mühe gegeben. Das Kulturcafé präsentierte sich einladend in hellen Farben, in der Küche war eine zum Film passende indische Suppe gezaubert worden, dazu gab es entsprechendes Gebäck. Fehlten nur noch die Besucher.



Dann plötzlich, wie ein heftiger Regenschauer, strömten die Rahlstedter durch die schmale Tür. Viele bekannte Gesichter, die Film Ab! die Treue gehalten hatten, aber auch zahlreiche neue Zuschauer. Als der Film dann begann, waren von den knapp 100 Plätzen nur noch ganz wenige unbesetzt.



Der Film Best Exotic Marigold Hotel erwies sich ebenfalls als eine gute Wahl. Die scharfzüngigen witzigen Dialoge lösten immer wieder Lachsalven aus, wobei das ernste Thema nie auf der Strecke blieb.



Sehr zufrieden über den gelungenen Neustart freut sich die Projektgruppe jetzt auf den Februarfilm Nokan, die Kunst des Ausklangs (am 24.02.).

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Die Kino-Projektgruppe feiert ihr Comeback

Übermorgen (27.01.2017) starten das KulturWerk Rahlstedt, der Rahlstedter Kulturverein, die Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt und der Bürgerverein Rahlstedt ihr gemeinsames Projekt mit einer neuen Runde von Filmabenden.

Ein paar Dinge haben sich geändert. Da wäre zum einen der Veranstaltungsort. Zukünftig zeigt »Film ab!« seine Filme im ALLEGRO – Kulturraum Rahlstedt, dem Kulturcafé des Gabriel e.V. im Güstrower Weg 2.



Für das gastronomische Wohl der Filmliebhaber wird das Team im Haus sorgen. Sofern die Möglichkeiten es zulassen, sollen auch wieder Speisen passend zum Film angeboten werden.

Geändert hat sich auch der Eintrittspreis. Um die Lizenzgebühren für die Filme zahlen zu können, musste die Projektgruppe diese leicht anheben. Der Normalpreis beträgt jetzt 6,- Euro. Mitglieder der Vereine und Kirchengemeinde zahlen 5,- Euro.

Gezeigt wird am Freitag

Best Exotic Marigold Hotel
UK 2011 - Regie: John Madden - 124 Min.
mit Judi Dench, Bill Nighy, Maggie Smith u.v.a.
Eine Gruppe britischer Senioren landet im „Best Exotic Marigold Hotel“ in Jaipur, Indien. Sie sind die einzigen Gäste des völlig heruntergekommenen Hotels. Im Verlauf des Films werden die Schicksale der einzelnen Hotelgäste miteinander verwoben.

Filmkasse und Café öffnen um 18 Uhr, der Film beginnt um 19.30 Uhr