Traditionell hatte der AMTV auch in diesem Jahr zu seinem Neujahrsempfang eingeladen. In seiner launig gehaltenen Rede ließ AMTV-Vorsitzender Heinz Matelson aber auch ernste Töne anklingen. Er machte deutlich, wie wichtig es sei, das in Rahlstedt alle an einem Strang ziehen. Politik, Vereine und Institutionen.



Für ihn gehöre Kinderlärm zum Alltag, betonte Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff in seiner Ansprache, und er finde es unerträglich, das Sport- und Spielstätten und auch Kindergärten deswegen an den Rand gedrängt würden.



Sport und Spiel gehören in das Quartier und machten es erst lebendig.



Bei dem anschließenden Buffet, das wieder durch die Rahlstedter Marktbeschicker zur Verfügung gestellt wurde, nutzten die Gäste die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Pünktlich eröffnete der Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes, Bernd Baumgarten, die Veranstaltung.

Einleitend machte Herr Baumgarten den Anwesenden deutlich, dass diese Versammlung dem gemeinsamen Brainstorming diene. Als Diskussionsgrundlage werde ein Konzept der Firma "gartenlabor" vorgestellt.



Dieses Konzept sieht den Pavillon samt Doppeleiche als Zentrum des neuen Platzes vor. Der Schrankenweg wird zur Sackgasse, eine Durchfahrt für PKW's ist nicht vorgesehen. Der jetzige Taxistand soll in Richtung ZOB verlegt werden.

Auf dieser Basis diskutierten die anwesenden Privatleute, Politiker und Geschäftsleute. Man war sich grundsätzlich darüber einig, dass der neu gestaltete Platz ein Ort der Begegnung werden solle. Mit Gastronomie und Spielmöglichkeiten für Kinder. Der Wunsch nach einem Brunnen oder Wasserspielen wurde geäußert, eine mögliche Überdachung des Platzes vorgeschlagen. Barrierefreiheit war ebenfalls ein häufig geäußerter Punkt.



Wie geht es nun weiter ?

Herr Baumgarten erklärte, das Basiskonzept werde anhand der Vorschläge und Anregungen überarbeitet und den Rahlstedtern erneut vorgestellt. Der Termin werde wieder rechtzeitig bekannt gegeben.

Anmerkung am Rande: Offenbar wurde die Firma "gartenlabor" darüber unterrichtet, das die Rahlstedter sehr empfindlich auf gefällte Bäume reagieren. Der Entwurf sah daher auch nur zwei Fällungen vor, gegenüber fünf Neupflanzungen.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

der Abriss macht weitere Fortschritte

Der historische Teil des alten Bahnhofs ist bereits verschwunden.

Was passiert weiter? Die alte Halle wird abgerissen. Viel Zeit vergeht durch die Sortierung der verschiedenen Baustoffe. Anschließen müssen die Keller wieder vom Schutt befreit werden. Nach diesem Aushub werden die Kellerwände und das Fundament entsorgt werden. Der Bagger hat also noch einiges zu tun.

Bild: J. Seligmann

 

 

 

In der Öffentlichkeit wird intensiv über einen neuen Namen für unsere Mehrzweckhalle diskutiert. Vielen Eltern ist allerdings nicht bekannt, dass die Namensgebung der Halle in der Hand der Schule liegt. Dies hat eine kleine Anfrage in der Bürgerschaft gezeigt. Demnach kann die Schulkonferenz unserer Schule (bestehend aus Vertretern der Lehrerschaft, der Eltern und unserer Schüler) einen Namen nach der Örtlichkeit (z.B. auf Basis der Straßennamen) alleine entscheiden.

So beginnt die eigens eingerichtete Internet-Seite der Schule. Jeder kann dort seinen Vorschlag online einreichen, oder nachsehen, welche Vorschläge bereits vorliegen.