Gestern wurden bei dem Regionalsender Hamburg 1 zwei Beiträge über Rahlstedt gesendet. Natürlich ging es um die Palmen.

Der erste Beitrag zeigt Szenen aus der Schweriner Straße und kurze Interviews mit Passanten. In dem zweiten Beitrag sind dieselben Bilder wieder zu sehen, doch diesmal unterlegt mit dem Rahlstedt-Rap von Helmut Stuarnig.

Anmerkung: Den Rahlstedt-Rap gibt es nicht erst JETZT, wie Hamburg 1 behauptet, sondern wurde von Helmut Stuarnig für die Abrissfete im Juni 2011 komponiert und kurze Zeit später vom KulturWerk Rahlstedt und dem Bürgerverein Rahlstedt online zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Schön sehen sie im Moment nicht aus, die Palmen am Ende der Schweriner Strasse. Eher im Gegenteil.



Da sie viel Geld gekostet haben, bleibt zu hoffen, das sich die Palmen von der ersten Frostperiode erholen.

Bilder: J.-R. Wulff

 

 

 

Tierisch / Menschlich lautet der Titel des Programms, welches das Ehepaar Christiane Leuchtmann und Hans Peter Korff seit Jahren zu Gehör bringt. Jetzt auch in Rahlstedt. Dabei hatte der Bürgerverein ein klein wenig seine Finger mit im Spiel.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte das Ehepaar RaKiLi-Gewinnerin Pia, die zu der Lesung eingeladen worden war.



Direktor Markus Berns hatte, wie üblich, in seiner Ankündigung Recht behalten. Das Schauspieler-Ehepaar präsentierte sich sympathisch und ganz nah.

Im Wechsel lasen sie Geschichten und Gedichte von Tucholsky, Kästner, Heine, Ringelnatz, Roth, Liliencron, Erhard und noch vielen mehr. Wunderbar die mit verteilten Rollen gelesenen Sketche ihres Lieblingsautors Heino Jäger.



Als Hans Peter Korff in dem Loriot-Sketch erklärte "er wolle nur hier sitzen", lachte das Publikum Tränen. Das hätte Vicco von Bülow nicht besser gemacht.

Ein rundum vergnüglicher Abend, der sehr gern wiederholt werden darf.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Turnusgemäß besuchte Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff den Regionalausschuss Rahlstedt und nahm als Gast an der Sitzung teil.

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Ein wichtiger Punkt in dieser Sitzung war wiederum die Neugestaltung des Helmut-Steidl-Platzes. In der letzten Sitzung war der CDU-Antrag, zusätzliche Mittel bereitzustellen, vertagt worden.

Dabei ging es um die Einbeziehung des "Kreisels" am Schrankenweg in die Gesamtplannung. Es wurde jetzt eine vorsichtige Kostenschätzung vorgelegt, die noch ein paar Unklarheiten aufwies (in dem Kostenvoranschlag werden Ingenieurleistungen aufgeführt, aber nicht weiter spezifiziert).

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die zusätzlichen Mittel aus einem anderen "Topf" zu bekommen, somit wird das eigentliche Budget für die Umgestaltung nicht belastet. Der Antrag wurde entsprechend geändert und vom Gremium einstimmig angenommen

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Behandelt wurde desweiteren der Antrag, den Klettenstieg im Bereich der Grundschule Neurahlstedt zu sanieren. Versandete Entwässerungsgräben hatten wiederholt zu Überschwemmungen geführt und den Weg nahezu unbegehbar gemacht.

Dieser Antrag wurde vom Bürgerverein Rahlstedt initiiert. Da der Lückenschluss des Wandse-Wanderwegs bisher als nicht durchführbar galt und auch nach dem neuen Bebauungsplan Rahlstedt 128 noch in weiter Zukunft liegt, hat der Bürgerverein den Klettenstieg als Alternativlösung geprüft. Dabei wurden die aufgeführten Mängel festgestellt.

Aber nicht für Wanderer sind die verschlammten Wege ein Ärgernis, auch Kinder der Grundschule nutzen täglich diesen Teil des Klettenstiegs.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

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Über die Namensvorschläge für den "Palmenplatz" wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung diskutiert.

Lars Kocherscheid-Dahm betonte aber ausdrücklich, das es bei der Diskussion nur um die weitere Verfahrensweise gehen sollte und nicht um die endgültige Auswahl für einen Namen. Hierbei sollen die Rahlstedter ein Mitspracherecht erhalten.

Er erklärte auch, dass Namen, die sich auf noch lebende Personen beziehen, bei der Auswahl nicht berücksichtigt werden können und daher aus der Liste gestrichen würden.

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Claudia Folkers berichtete abschließend, dass für die Gastronomie im Haus am See jetzt ein Betreiber gefunden wurde. In einem Jahr werden der Träger des Hauses und der Gastronom prüfen, ob sich der Caféteria-Betrieb rechnet.