Ergebnisse der Onlinebefragung liegen vor

Von März bis Juni 2015 hatte das Bezirksamt mit Hilfe einer Onlinebefragung alle Bewohner darum gebeten, sich zu der Fahrradsituation im Bezirk zu äußern. Wie zugesagt, liegt nun die Auswertung der Firma ARGUS vor.

Über 4.800 Kommentare wurden in den knapp vier Monaten abgegeben. An der Spitze der Mängelkategorien liegen unebene bzw. schadhafte Radwege, häufige Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern (meistens Fußgänger) und fehlende Radwege. 84 % der Befragten sind mit den Bedingungen für Radfahrer in Wandsbek eher unzufrieden oder sehr unzufrieden und zwei Drittel halten Verbesserungen für die höchste Priorität.



Als besonderer Schwerpunkt wurde für Rahlstedt die Scharbeutzer Straße benannt (zwischen Bargteheider und Sierksdorfer Straße), auch hier überwiegend der schlechte Zustand der Radwege. Bei Konflikten mit Autofahrern häufen sich die Meldungen am Rahlstedter Bahnhof.



Sehr positiv wurde der Wandsewanderweg für Radfahrer bewertet, einem Thema, das auch der Arbeitskreis RAHLSTEDT im Bürgerverein auf seiner Agenda hat.
Die vollständigen Auswertungsunterlagen können auf der Internetseite des Bezirksamtes eingesehen werden.

Inwieweit von den politischen Gremien im Bezirk diese Befragung gewichtet wird, bleibt nun abzuwarten.

Bilder: BzA

 

 

 

In der Rahlstedter Straße wird schon kräftig gebaut, dabei wurde mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten in dem etwa 530 Meter langen Abschnitt von Hausnummer 117 (hinter ARAL-Tankstelle) bis Hausnummer 159 (AMTV-Zentrum) noch gar nicht begonnen. Derzeit finden zur Vorbereitung der Straßenbauarbeiten umfangreiche Leitungsarbeiten statt. So erneuert Hamburg Wasser zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung die Hauptleitungen im Bereich Rahlstedter Straße / Wilhelm-Grimm-Straße.

Der Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten verschiebt sich aufgrund der aktuell dringenden Leitungsarbeiten leider um zwei Wochen. Die eigentliche Straßenbaustelle soll nunmehr am Sonntag, 18. Oktober eingerichtet werden, so dass die Straßenbauarbeiten am Montag, 19. Oktober beginnen können.



Bis voraussichtlich Sonntag, 11. Oktober, Betriebsschluss fahren aufgrund der Leitungsbauarbeiten die Linien M9 und 608 in beiden Richtungen eine Umleitung. Die Ersatzhaltestelle für Wilhelm-Grimm-Straße befindet sich in beiden Richtungen an der Haltestelle Liliencronpark der Linie M26 in der Rahlstedter Bahnhofstraße. Während der anschließenden Straßenbauarbeiten ist ebenfalls mit der Umleitung der Buslinien zu rechnen.

In Kürze wird der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer über die bevorstehenden Straßenbauarbeiten und die damit vorübergehend einhergehenden Einschränkungen und Umleitungen informieren.

Bild: J.-R. Wulff

 

 

 

Aktueller Sachstand bezüglich der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) am Bargkoppelstieg

Die Stadtteilkonferenz Meiendorf bildete am gestrigen Abend ein Koordinierungsteam, welches die ehrenamtliche Unterstützung der Flüchtlinge in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber (f&w fördern & wohnen) organisieren wird.

Am heutigen Abend wurde nun bekannt, dass die Wohnunterkunft in dieser Nacht eingerichtet wird und bereits an diesem Wochenende 1.200 Flüchtlinge in Meiendorf eintreffen werden.

Nach Kontaktaufnahme mit der Einrichtungsleitung werden wir Sie unverzüglich über die gewünschte Hilfe informieren. Die Erfahrungen aus anderen Einrichtungen der ZEA zeigen, dass in den ersten Tagen meist wenig helfende Hände gebraucht werden, zu sehr bindet "das Ankommen" alle professionellen Mitarbeiter der Einrichtung und ein Organisieren der ehrenamtlichen Hilfe vor Ort ist kaum zu leisten.

Das Koordinierungsteam bittet alle Helfer, sich zwar bereit zu halten, jedoch gleichermaßen in Geduld zu üben.

 

 

 

Zu der Informationsveranstaltung der Hamburger Innenbehörde, in deren Zuständigkeit die Zentrale Erstaufnahme liegt, kamen gestern Abend ca. 500 Personen in das Forum Gymnasium Rahlstedt.

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff erläuterte kurz die aktuelle Situation bei der Suche nach geeigneten Grundstücken und Gebäuden in der ganzen Stadt und der Verpflichtung, Obdachlosigkeit zu vermeiden. Ein Senatsbeschluss aus dem September 2014 ermöglicht den Bezirken bei Notmaßnahmen auch unkonventionelle Wege zu gehen.



Die in Kürze entstehende Einrichtung im Bargkoppelstieg (Meiendorf) wird von fördern & wohnen AöR im Auftrag der Innenbehörde betrieben. Melanie Anger, die Bereichsleiterin für Erstaufnahmeeinrichtungen bei f & w beschrieb die Betreuungsmöglichkeiten. Neben der Versorgung mit Nahrung und Kleidung gäbe es in jeder Einrichtung medizinische Hilfe, Sprachkurse und Kinderbetreuung. Schulpflichtige Kinder werden in der Einrichtung selbst unterrichtet.

Die meisten Anwesenden erkundigten sich Möglichkeiten Hilfe leisten zu können. Dazu hatte die Stadtteilkonferenz Meiendorf sich bereit erklärt, die Koordinierung der ehrenamtlichen Hilfe zu übernehmen. Angebote und Fragen können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden.

Bild: J. Seligmann