auf dem Baugrundstuck des ehemaligen Hotels Hameister

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff brachte pünktlich um 11:30 Uhr den Sonnenschein in die Baugrube des ehemaligen Hotels Hameister. Wie berichtet, entsteht an dieser Stelle ein neues Wohn- und Geschäftshaus mit 46 Tiefgaragen-Plätzen, fast 1.000 m² Gewerbefläche im Erdgeschoss und 42 Wohnungen.



Dieses solitäre Bauwerk, das mit seinem turmähnlichen Vorbau die Rahlstedter- und Schweriner Straße optisch ansprechend teilt, findet in der Bevölkerung breites Interesse und Anklang. Eingeladen hatte der Architekt Heinrich Meier aus Sasel.

Der Investor Dirk Kessemeier legte zusammen mit unserem Bezirksamtsleiter für dieses 10 Mio. Euro Objekt den Grundstein. Unter den Gästen der Wahlkreisabgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, Karl-Heinz Warnholz, der stellv. Vorsitzende des Planungsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek, Dr. Gisbert Gürth, Abgeordnete fast aller Parteien, das Ehepaar Hameister und der Vorsitzende des Bürgervereins Rahlstedt, Horst Schwarz und viele mehr.



Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt von Hamburger Liedern und Ohrwürmer, die Unser Rahlstedter Musikus Rolf Radde vortrug.

Der Bürgerverein wies darauf hin, dass er im Schulterschluss mit den großen Parteien die Umsetzung des Städtebaulichen Rahmenplans von 2003 für den Ortskern Rahlstedt immer unterstützt hat und dass der grundsteingelegte Bau der erste ist, der von den dort angesprochen Visionen umgesetzt wird.

Im Frühjahr des nächsten Jahres soll Richtfest gefeiert werden und mit der Fertigstellung ist im Spätherbst 2012 zu rechnen.

Bilder: H. Schwarz

 

 

 

und alle helfen mit !

Rahlstedter Kulturverein e. V. startet Spendenaktion zugunsten der Wiederbeschaffung und Wiederaufstellung der Ende letzten Jahres gestohlenen Bronzestatue „Eva“.

„Rahlstedt bekommt seine ‚Eva‘ zurück – wenn alle mithelfen“, Heide-Marie Seubert, 1. Vorsitzende des Rahlstedter Kulturvereins e. V., zeigt sich zuversichtlich, dass es gelingen wird, mit der jetzt vom Rahlstedter Kulturverein initiierten Spendenaktion die Bronzefigur ‚Eva‘ des Künstlers Bernd Stöcker nachgießen und wieder aufstellen zu lassen. Der Künstler hat seine Bereitschaft signalisiert, zum Selbstkostenpreis eine neue „verlorene Form“ anzufertigen, vor Ort in Bayern gießen zu lassen, zu ziselieren, zu transportieren und an einen noch zu bestimmenden Standort im Einvernehmen mit der Tiefbauabteilung zu setzen.



Benötigt werden ca. 30.000 Euro für den Nachguss der neuen „Eva“. Der Eigentümer des ehemaligen Ortsamtsgrundstückes, die alstria office REIT-AG, hat gegenüber dem Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordneten Ole Thorben Buschhüter bereits eine Spendenzusage in Höhe von 12.000 Euro abgegeben. Auch mehrere Rahlstedter Bürgerinnen und Bürger haben bereits ihre Bereitschaft bekundet, für eine neue „Eva“ zu spenden. „Ich freue mich sehr, dass die gemeinsamen Anstrengungen dazu geführt haben, dass bereits ein stattlicher Geldbetrag zugesagt worden ist. Unser Ziel ist es, möglichst schnell die noch fehlende Restsumme für die neue ‚Eva‘ aufzubringen. Ich bin überzeugt, dass das funktioniert“, sagt Buschhüter, auch Schatzmeister des Rahlstedter Kulturvereins.

Nun sind die Rahlstedterinnen und Rahlstedter aufgerufen, mitzuhelfen. Zum Auftakt der Spendenaktion trafen sich heute der Wandsbeker Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff, der ehemalige Bezirksamtsleiter und Staatsrat a. D. Gerhard Fuchs und Henning Tants, Vorstand der Sprinkenhof AG, nicht zu vergessen die „Spender der ersten Stunde“ und Mitglieder der Vorstände des Rahlstedter Kulturvereins e.V. und des Bürgervereins Rahlstedt e.V. am „Tatort“, dem ehemaligen Standort der Statue am ehemaligen Ortsamt Rahlstedt. Spenden werden ab sofort entgegen genommen.

Spendenkonto: Rahlstedter Kulturverein e. V., Konto-Nr. 52 69 69 10 bei der Hamburger Volksbank (BLZ 201 900 03). Stichwort: Spende „Eva“.

Auch was den Standort der neuen „Eva“ angeht, freut sich der Rahlstedter Kulturverein über Vorschläge: Der alte Standort, versteckt hinter dem ehemaligen Ortsamt, hat sich nicht als optimal herausgestellt. Ideen für einen neuen, sichereren Standort können telefonisch unter 6 78 60 87 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mitgeteilt werden.

Das letzte Wort in der Standortfrage hat allerdings der Künstler.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

 

Das KulturWerk und der Bürgerverein hatten alle Rahlstedter eingeladen, mit ihnen gemeinsam den bevorstehenden Abriss des Bahnhofsgebäudes zu feiern.
Es war auch die letzte Gelegenheit, das alte Bahnhofsgebäude noch einmal von innen zu sehen.

Die Feier begann um 16.00 Uhr mit Eröffnung der historischen Ausstellung »118 Jahre Bahnhof Rahlstedt« durch den Leiter des Heimatarchivs und Vorsitzenden des Bürgervereins, Horst Schwarz.
Den sehr zahlreich erschienen Besuchern erläuterte er in einem Schnelldurchgang die einzelnen Tafeln der Ausstellung, nahm sich dann aber immer wieder Zeit, kleine Gruppen durch die Ausstellung zu führen.

Zahlreiche Rahlstedter Lokalpolitiker befanden sich unter den Eröffnungsgästen. Gesehen wurden u.a. Frau Dr. Föcking, Herr Buschhüter und Herr Warnholz.

Gegen 19.00 Uhr sprach der neue Leiter des Bezirksamtes, Thomas Ritzenhoff, die Abschiedsworte. Nach ihm übernahm Tobias Gohlis, Vorsitzender des KulturWerks das Mikro, um auch noch einmal der Forderung nach einem Kulturzentrum für Rahlstedt Ausdruck zu verleihen.

Für den musikalischen Teil der Fete waren das U-Boot-Orchester und die Formation Gypsy Swing zuständig.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Heute gab es für die Hohenhorster einen Grund zum Feiern: das Richtfest des Community Centers.

Bilder: H. Schwarz