In unglaublich kurzer Zeit war es dem Rahlstedter Kulturverein gelungen, die erforderlichen 30.000,- Euro für eine neue Eva zusammen zu bringen.
Heute wurde sie nun feierlich an ihrem neuen Standort enthüllt.



Der Künstler Bernd Stöcker hatte die Skulptur ein weiteres Mal geschaffen, ohne dafür sein sonst übliches Honorar zu erheben.



Die Vorsitzende des Kulturvereins, Heidemarie Seubert, bedankte sich bei den zahlreichen Spendern. Besonders hatte sie die Gabe eines 8jährigen berührt, der 80 Cent von seinem Taschengeld gespendet hatte.



Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff betonte auch die "inneren Werte" der neuen Eva. Die Skulptur ist mit einer Art Diebstahlsicherung versehen.

Bilder: J. Seligmann

 

 

 

Aufbruchsignal für das Projekt S4

Zur heutigen S4-Präsentationsfahrt der S-Bahn Hamburg GmbH erklärt der Vorsitzende des Verkehrsausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft, Ole Thorben Buschhüter (SPD):



"Die heutige Präsentationsfahrt ist das Aufbruchsignal für das Projekt S4 und bietet einen Vorgeschmack auf die neue S-Bahn-Linie, die bis 2020 in Betrieb gehen soll. Als nächstes steht die Erteilung des Auftrags für die Vorentwurfsplanung an. Das ist ein großer Schritt, der lange Zeit in weiter Ferne lag. Aber es liegt auch noch viel vor uns. Für die SPD hat das Vorhaben höchste Priorität. Die S 4 wird nicht nur die Verkehrsanbindung des Bezirks Wandsbek und der Kreises Stormarn verbessern, sondern sie ist auch ein wesentlicher Baustein zur Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs. Von der S 4 wird deshalb ganz Hamburg profitieren. Die Präsentationsfahrt war für alle, die sich seit Jahren für den Bau der S4 einsetzen, ein großes Ereignis. Denn mit ihr wird das Projekt S4 erstmals anschaulich und greifbar. Ein großer Tag für das Projekt S4."

Die Vorbereitung für diese Fahrt fand im Mai 2011 statt.


Photos / Text: Ole Thorben Buschhüter

 

 

 

Claus-Peter Schmidt vom Verein »Lärmschutz Rahlstedt e.V.« und seine Mitstreiter hatten lange dafür gekämpft. Jetzt war es soweit.



Zum dem feierlichen Anlass erschienen Enak Ferlemann (MdB), Wirtschaftssenator Frank Horch (MdHB) und Ute Plambeck (DB).
Mit einem feierlichen 1. Spatenstich wurden die Arbeiten offiziell begonnen. Auf einer Gesamtlänge von 8.777 Metern sollen 14 Lärmschutzwände entstehen.

Bilder: H. Schwarz

 

 

 

Neue Erschließungsstraße soll "Steinhagenweg" heißen

25 neue Wohnungen in Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sollen auf der ehemaligen Zirkuswiese am Großlohering im nächsten Jahr entstehen. Zum Ende dieses Jahres soll für das neue Baugebiet die Erschließungsstraße in Form einer Sackgasse gebaut werden. Vertreter der SPD Rahlstedt und des Bürgervereins Rahlstedt e. V. haben am Mittwoch, den 24. August 2011 vor Ort den neuen Straßennamen "Steinhagenweg" vorgestellt.

Die SPD wird zur nächsten Sitzung des Regionalausschusses Rahlstedt einen Antrag einbringen, der das Bezirksamt bittet, den Benennungsvorschlag "Steinhagenweg" an den Senat weiterzuleiten. Über Straßenbenennungen entscheidet in Hamburg eine Senatskommission - die Regionalausschüsse sind wegen ihrer besonderen Verankerung vor Ort vorschlagsberechtigt", erklärt der Regionalsprecher der SPD-Bezirksfraktion Wandsbek, Lars Kocherscheid-Dahm.



In nicht allzu weiter Entfernung des neuen Baugebietes am heutigen Großlohering lebte und wirkte der namhafte Rahlstedter Künstler Heinrich Steinhagen (geboren am 10.9.1880 in Wismar, gestorben am 19.7.1948 in Rahlstedt). Mit der Benennung der neuen Erschließungsstraße nach Heinrich Steinhagen soll die Stadt Hamburg das einzigartige Lebenswerk Steinhagens würdigen", so der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. Steinhagen habe sich als Maler, Bildhauer, Grafiker, Holz- und Linolschnitzer, Keramiker, Musiker und nicht zuletzt als Baumeister einen Namen über Hamburgs Grenzen hinaus gemacht.

Die Verbundenheit Steinhagens zu Rahlstedt dokumentiert sich vor allem durch sein "Rahlstedter Schloß", welches er als Wohn- und Atelierhaus zwischen 1920 bis 1926 am damaligen Smettwischredder (später Wiesenredder 14, dann Großlohering 14), einen Steinwurf vom heutigen Bebauungsplangebiet Rahlstedt 120 entfernt, eigenhändig erbaute und darin seine einmaligen Kunstwerke schuf", hob der Rahlstedter Bürgerschaftsabgeordnete und ehemalige Vorsitzende des Bürgervereins Rahlstedt Ekkehard Wysocki hervor.

Der Bürgerverein Rahlstedt e. V. bereitet in diesem Zusammenhang eine Ausstellung über Leben und Werk von Heinrich Steinhagen vor. Geplant ist die Ausstellung zeitlich mit der Straßenbenennung durchzuführen. Der genaue Termin steht damit noch nicht fest und wird rechtzeitig bekannt gegeben. "Wir freuen uns sehr, dass dieser herausragende Rahlstedter Künstler nun mit der Benennung der neuen Straße geehrt werden soll und wollen die Bedeutung Heinrich Steinhagens mit der Ausstellung gebührend herausstellen", so Horst Schwarz, 1. Vorsitzender des Bürgervereins Rahlstedt e. V.

Bild / Text: SPD Rahlstedt