Eröffnung der Ausstellung von Jens Wehde



Nach "Figurendialog" und "Einhornkäfer vom Höltigbaum“ ist "Ei-Land - Ein Ei auf Reisen durch Wetter, Licht und Jahreszeiten" die dritte Ausstellung, die der Rahlstedter Kulturverein in den dem zeitweilig überlassenen Räumlichkeiten der Bahnhofs-Arkaden zeigt.



Zu sehen sind Bilder des Graphikers und Photographen Jens Wehde aus Rahlstedt, die alle ein gemeinsames Element haben: das Ei. Etwa einen Meter hoch und aus Kunststoff, steht es wie ein Fremdkörper auf jeden Photo in der Gegend herum. Welche Assoziationen es auslöst, liegt allein im Auge des Betrachters.



Bei der gestrigen Vernissage erzählte der Künstler, wie er "sein Ei des Kolumbus" gefunden hatte (eher zufällig als beschädigtes Requisite einer Kunsthochschule, welches ihm dann überlassen wurde), wie er die erste Idee für ein Photo bekam (auf dem Marktplatz von Halle / Saale nach dem Eierwurf gegen den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl) und wie er dann mit dem Ei durch Deutschland gereist ist. Warum? "Einige Leute gehen angeln, ich gehe Eier photographieren." war die schlichte Erklärung von Jens Wehde.

Bilder: J. Seligmann