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Meiendorf – In diesem Jahr wurde die Gedenkveranstaltung wieder von Pastor Delfs geleitet. Etwa 30 Personen hatten sich am Mahnmal am Deepenhornteich zusammengefunden, um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken.

Marie-Luise Stehr, Leiterin des Gymnasiums Meiendorf, fand bewegende Worte. Mitgebracht hatte sie zwei Schüler, die leidenschaftlich für mehr Toleranz warben. Ihrer Meinung nach liegen in dem Fehlen von Toleranz die Ursache für Krieg und Gewalt. Die junge Dame vom Jugendclub „Mittendrin“ erzählte von ihrem Traum einer friedlichen Welt. Es ist sehr erfreulich, dass sich auch junge Menschen über diesen Tag Gedanken machen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Posaunenchor Meiendorf-Oldenfelde und der Freiwilligen Feuerwehr Meiendorf.

Zum Abschluss verabschiedete sich der langjährige Organisator der Gedenkveranstaltung, Theo Karczewski, von den Anwesenden. 10 Jahre lang habe er die Veranstaltung organisiert, nun sei er umgezogen. Besonders freute er sich, dass in dieser Zeit an dem Mahnmal eine zeitgemäße Mahntafel angebracht worden sei.

Bilder: J. Seligmann

 

Alt-Rahlstedt - Die Volkstrauertagsrede am Denkmal in der Buchwaldstraße (Ecke Rahlstedter Straße) hielt in diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende der Bezirksversammlung Wandsbek Eckard Graage.

Er ging auf die Geschichte des Volkstrauertags ein und schlug einen Bogen zur heutigen Zeit. Der Bürgerverein Rahlstedt unter Leitung von Jürgen-Robert Wulff hatte im Vorfeld gemeinsam mit dem Bezirksamt für einen ordentlichen Zustand der Anlage zur Feierstunde gesorgt. Neben den Vertretern der Parteien nahmen auch der Reservistenverband Wandsbek und der Schützenverein Rahlstedt teil. Die Fahne des Heimkehrerverbandes trug Jürgen-Robert Wulff.

Text: J. Meyer // Bilder: J. Meyer, J.-R. Wulff