Keine Übergangslösung für alle Geschäfte

Bei der letzten Stadtteilkonferenz in Meiendorf war es ein Punkt auf der Tagesordnung: die Einzelhändler im Spitzbergenweg. Leider gab es keine guten Nachrichten. Für die meisten Geschäfte wird es eine Übergangslösung geben, wenn im nächsten Jahr die Bagger rollen und den ganzen Komplex einebnen.

"Entweder mit einem Imbisswagen oder durch Container wird der Betrieb aufrechterhalten." berichtete Claudia Folkers den Teilnehmern der Konferenz, "Selbst für die Apotheke werde es eine Lösung geben." Nur für den Lebensmittelmarkt von Marion Jakobus sieht es nicht gut aus. Alle geprüften Möglichkeiten seien entweder für die Kundschaft zu weit entfernt, oder schlicht nicht bezahlbar.

"Frau Jakobus wird ihren bei vielen Kunden beliebten Lieferdienst während der Bauphase weiter fortsetzen." informierte Claudia Folkers über ihr Gespräch mit Einzelhändlerin. "Auch für ihre Mitarbeiter sei gesorgt."

Die Leiterin der Stadtteilkonferenz sparte aber auch nicht mit Kritik an den Investoren. Bei der Vorstellung des Projektes in der Stadtteilkonferenz hatten Vertreter von PROFILIA zugesichert, für alle Einzelhändler eine Interimslösung finden zu wollen bzw. dabei zu unterstützen. "Dieses Versprechen wurde nicht gehalten" rügte Claudia Folkers.

Bilder: J. Seligmann