Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Zweiter Film aus der Reihe "Vergänglichkeit"

Einmal mehr hat sich gestern Abend gezeigt, das es durchaus einen Bedarf für ein Kino in Rahlstedt gibt. Wie schon im Januar war auch diesmal der Saal im Allegro fast vollständig besetzt. Viele neue Gesichter wurden an der Kasse wahrgenommen, ebenso wie die treue Stammkundschaft. Gehörten vor der kreativen Pause überwiegend Mitglieder der beteiligten Vereine zu den Besuchern, hat sich inzwischen der Verhältnis umgekehrt.

Das Gastronomie-Team hatte sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen und verwöhnte die Zuschauer neben Getränken mit kleinen Geflügelspießen und Frühlingsrollen als Finger Food.

Und die Geschichte der Projektgruppe "FILM ab!" ist seit gestern um eine Anekdote reicher. Vor fast zwei Jahren drohte schon einmal Ungemach, da aufgrund einer Kommunikationspanne der Film nicht beschafft worden war.

Diese Mal war der Film zwar da, befand sich aber in den Händen des Beschaffers, der wiederum den gestrigen Termin nicht "auf dem Schirm" hatte. Während die hektische Anrufe allesamt auf der Mailbox landeten, bemerkte jemand seinen Irrtum und hetzte los. Die kleine Verzögerung wurde von dem Kulturmanager des Hauses, Nikolai Rosenberg, sprichwörtlich lässig überspielt. Er setzte sich an den Flügel im Saal und überbrückte die Wartezeit mit flinken Fingern. Etwas verspätet konnte der FILM ab!-Abend dann beginnen.

Nächster Film: STERBEN FÜR ANFÄNGER am 31.03.2017 um 19.30 Uhr

Photos: J. Seligmann

 

 

 

 

 

Haus am See wird 5 Jahre alt

Am 22.02.2012 wurde das Haus am See in Hohenhorst feierlich eröffnet, da ist jetzt auch schon wieder fünf Jahre her. Es lief nicht immer alles ganz rund, aber die Haupt- und Ehrenamtlichen haben immer fest an "ihr" Haus geglaubt und nicht nachgelassen. Ein guter Grund also, heute ordentlich zu feiern und einmal Bilanz zu ziehen.

Die Feierlichkeiten begannen schon am Vormittag mit einem Frühschoppen. Im Rahmen einer kleinen Talkshow kamen Prominente und Bewohner ins Gespräch. Neben Staatsministerin Aydan Özoguz konnte auch Bezirkschef Thomas Ritzenhoff befragt werden. Für musikalische Einlagen sorgte die Soulsängerin und Bewohnerin Love Newkirk.

An den offiziellen Teil schlossen sich offene Angebote für alle an. Basteln und spielen für die ganze Familie, Bingo, sowie Informationsangebote für Ehrenamtliche, die sich im Quartier oder auch Stadtteil engagieren wollen. Der Bürgerverein wurde dabei von Max Seydack vertreten, der nicht nur für seinen Verein Werbung machte, sondern auch für die Arbeit mit Flüchtlingen, mit Deutschunterricht und Teestube.

Es ist angenehm zu beobachten, wie im Haus am See Menschen verschiedenster Herkunft und Generationen so selbstverständlich ein- und ausgehen.

Photos: J. Seligmann