Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V. gegründet

Seit vielen Jahren steht es immer wieder auf den Wunschzetteln der Rahlstedter, das eigene Kulturhaus, Bürgerhaus oder Stadtteilzentrum. Nun rückt es greifbare Nähe.

Als auslösender Funke kann die Entscheidung des Kirchengemeinderates Alt-Rahlstedt gesehen werden, der beschlossen hatte, das Gemeindehaus in der Rahlstedter Straße 79 aufzugeben. Daraus entwickelten sich Gespräche, die schließlich zu der Gründung des neuen Vereins führten. Damit gibt es in Rahlstedt einen Ansprechpartner, der mit dem Kirchengemeindeverband (dem Haus und Grundstück gehören) über eine weitere Nutzung verhandeln kann.

Die offizielle Gründung fand bereits am 5. April 2017 statt, der Bürgerverein Rahlstedt gehört mit zu den Gründungsmitgliedern. Den Vorsitz hat zunächst Günter Frank übernommen, unterstützt wird er von Marcus Egin, Karl-Heinz Bode im geschäftsführenden Vorstand, sowie den Beisitzern Carmen Hansch, Volker Wolter, Horst Schwarz und Hanna Barthels.

Am 20. April 2017 um 19 Uhr stellt sich der neue Verein der Öffentlichkeit vor, selbstverständlich dort, wo ein Stadtteilzentrum entstehen könnte, im Gemeindehaus Rahlstedter Straße 79.

Alle Rahlstedter, ob Einzelpersonen, Institutionen oder Vereine, sind eingeladen, dem gemeinnützigen Verein beizutreten und damit beizutragen, in Rahlstedts Mitte ein Stadtteilzentrum zu etablieren.

Photo: AMTV

 

 

 

 

Bebauungsplanverfahren Rahlstedt 131 – Stapelfelder Straße

Auf der gestrigen Sitzung des Planungsausschusses der Bezirksversammlung Wandsbek wurde u.a. die verkehrsplanerische Untersuchung für das geplante interkommunale Gewerbegebiet Viktoriapark / Minervapark vorgestellt.

Im Fazit gehen die Verkehrsplaner zwar davon aus, das die Belastung der Straßen um das neue Gewerbegebiet zunehmen wird, diese sich aber in einem zu bewältigenden Rahmen bewege. Es seien nur wenige Maßnahmen nötig, um die Mehrbelastung aufzufangen.

Kritisiert wurde in der anschließenden Diskussion, das die Betrachtung nicht weit genug gehe. So blieben der Rahlstedter Ortskern und auch die Kreuzung Höltigbaum / Bargteheider Straße unberücksichtigt. Der Planer gab zu, dass ein wesentlicher Teil des Gewerbeverkehrs in Richtung Sasel abfließen werde, dieser aber zu bewältigen sei.

Die Frage, ob die gesamte Planung für das Gewerbegebiet nicht obsolet sei, da die Nähe zur Autobahn A1 von den Planern als großer Vorteil gesehen wurde und sich nun herausstelle, dass diese nur gering genutzt werden würde, blieb unbeantwortet.

Am 30. Mai 2017 um 18 Uhr wird das Gutachten in der Grundschule Neurahlstedt (Rahlstedter Str. 190) noch einmal vor Ort vorgestellt. Interessierte können bereits HIER einen Blick darauf werfen.

Photo: J. Seligmann / Graphik: Ingenieurbüro BKP