Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Feierstunde im Bürgersaal Wandsbek

Die Bezirksversammlung hatte sich für dieses Jahr etwas Neues ausgedacht, wie Peter Pape (Vorsitzender) bei der Begrüßung erklärte. Um die Leistung der Ehrenamtlichen angemessener würdigen zu können, werde es zukünftig eine eigene Feierstunde geben. Die zahlreichen Gäste im gut besuchten Bürgersaal seien ein Indiz für die Entscheidung.

Moderiert wurde der Abend von der Journalistin Sarah Bresan, die als erstes den Stab an Helmut Stuarnig weiterreichte. Der „Teufelsgeiger von Rahlstedt“ war mit Gypsy Swing gekommen, um der Veranstaltung den musikalischen Rahmen zu geben.

Vorgestellt wurden zunächst die regionalen Preisträger, die von den lokalen Regionalausschüssen bereits ihre Preise überreicht bekommen hatten.
Poppenbüttel hilft e.V. (Alstertal), Elke und Heino Susott, Imkerhuus (Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne), Gefangene helfen Jugendlichen e.V. (Wandsbek Kern), Team Kinderferienwoche (Rahlstedt) und Jens-Peter Stödter, NABU (Walddörfer).

Mit launigen Laudationes von Peter Pape, Philip Buse und Joachim Nack stellten die drei Vorsitzenden der Bezirksversammlung die aktuellen Preisträger vor. In der Kategorie Soziales gingen die Preise an Machbarschaft Wandsbek-Hinschenfelde e.V. und dem Wandsbeker Team von MENTOR – die Leselernhelfer. Der Kulturpreis ging an Theater 47 – Volksbühne Jenfeld. Das Ensemble nutzte die Gelegenheit und gab Szenen aus ihrem neuen Stück zu Besten.

Beim anschließenden Empfang feierte auch die Rahlstedter Preisträger, das Team der Kinderferienwoche, ordentlich mit. Alle waren sich einig: diese Feierstunde bot einen festlichen Rahmen, um die Arbeit der Ehrenamtlichen im Bezirk zu würdigen.

Photos: H. Stuarnig / L. Garben / J. Seligmann

 

 

 

 

 

 

 

Zahlreiche Gesuche der Rahlstedter

Bei der gestrigen Sitzung gab es viel zu besprechen. Den Anfang machten, wie immer, die Rahlsteder Bürger in der öffentlichen Fragestunde.

Das erste Gesuch trugen Anwohner aus der Veltheimstraße vor. Sie hatten ihr Anliegen bereits als Eingabe an den Ausschuss vorbereitet.

Dabei geht es ihnen um die zukünftige Verhinderung von Unfällen im gesamten Wohnumfeld. Die Anwohner registrierten, das ihre und auch die Nebenstraßen zunehmend als „Schleichwege“ genutzt werden. Das Tempo-30-Limit werde dabei „subjektiv betrachtet“ nur selten eingehalten.

Sie baten nun darum, die von ihnen vorgeschlagenen Lösungen zu prüfen.

Der Regionalausschuss nahm die Eingabe an, Dirk Meyer vom PK 38 stellte eine Messung in Aussicht.

Zwei weitere Anliegen wurden zu Eingaben umgewandelt bzw. sollen als solche behandelt werden. Zum einen ging es um das Regenwassermanagement in Meiendorf. Anwohner hatten ihre erneut überfluteten Keller dokumentiert. Ihrer Ansicht wird das Wasser nach einem Starkregen nur ungenügend abgeführt. Der Regionalausschuss wertete die Unterlagen als Eingabe und wird sich mit dem Thema befassen.

Bei dem zweiten Vorgang bat ein Anwohner zu erfahren, wie und wo er beantragen kann, das für den Wiesenredder ein Durchfahrtverbot für Fahrzeuge über 7,5 t ausgesprochen wird. Er wurde gebeten, dies als Eingabe zu formulieren.

Mit den Eingaben ging es dann auch weiter. Vertreter der Fraktionen hatten sich zu einem Ortstermin auf dem Platz „Bei den Wandseterrassen“ getroffen. Gemeinsam wurde festgestellt, dass der vorgesehene Platz entlang der Einfassung des Platzes für eine Boule-Bahn ausreichend sei. Es ginge um Freizeitgestaltung und nicht um die Schaffung einer Spielfläche nach internationalen Wettbewerbsregeln.

Der anwesende Sprecher der Boule-Spieler bedauerte es sehr, dass aus seiner Gruppe niemand zu dem Ortstermin eingeladen wurde.

 + + + +

In einem Antrag wurde der zuständigen Behörde empfohlen, „im Bereich des Hauses der Wilden Weiden Möglichkeiten zur Müllentsorgung zu schaffen.
Viele Menschen erholen sich im Naturschutzgebiet Höltigbaum. Leider ist immer wieder zu beobachten, das entlang der Wanderwege Müll liegt. Nach §4, 1.Nr.17 der Verordnung über das Naturschutzgebiet Höltigbaum, ist es verboten, das Gelände durch Abfälle, Abwässer oder auf sonstige Weise zu verunreinigen.
Nicht nur Papier, sondern augenfällig auch gefüllte Gassibeutel werden weggeworfen. Dies ist besonders widersinnig, da die Hundehalter erfreulicherweise die Gassibeutel nutzen, um die Natur sauber zu halten, sie dann aber später in der Natur entsorgen.“ hieß es in der Begründung des Antrages.

Hier waren sich alle Fraktionen einig und stimmten dem Antrag zu.

 

weitere Themen:

Falschfahrer im Meiendorfer Weg

Mehr Busse in der Mecklenburger Straße

Parken im Wiesenredder