Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Regionalausschuss Rahlstedt Januar 2017

Das auf dem Grundstück am Schierenberg Ecke Saseler Straße (Bebauungsplan-Gebiet Rahlstedt 129) neue Wohnungen gebaut werden sollen, dürfte den meisten inzwischen bekannt sein. Das war auch nicht das Thema der Sitzung. Vielmehr ging es darum, der neu entstehenden Straße einen Namen zu geben.

Dazu lieferte das Fachamt Management des öffentlichen Raumes (MR) eine Beschlussvorlage (Drs. 20-3502), in der der Ausschuss um die Zustimmung gebeten wurde, die neue Strasse ebenfalls "Schierenberg" zu nennen. Mit einem weiteren Beschlussvorschlag (Drs. 20-3688) rudert MR wieder zurück und bittet den Regionalausschuss nun um Vorschläge für eine Benennung.

Darum ging es dann auch in dem gemeinsamen Antrag der Bezirksfraktionen von SPD und den GRÜNEN. Dabei beziehen sich die Abgeordneten auf eine Empfehlung des Staatsarchivs Hamburg:

Das Staatsarchiv, das für den Senat Straßenbenennungen vorbereitet, rät wegen der Eigenlänge der neuen Straße zu einer Neubenennung, und zwar auf die Endung auf  "-Ring", da dem Gepräge der Verkehrsfläche entsprechend benannt werden soll. Bei Neubenennungen hat der Senat die Bezirke gebeten (BV-Drs. 19/2332), verstärkt Frauennamen vorzuschlagen. Dies entspricht auch der Beschlusslage der Bezirksversammlung (BV-Drs. 19/1651). Dem Schreiben war eine Liste mit möglichen Namensvorschlägen beigefügt, die von der Landeszentrale für politische Bildung entworfen und vom Staatsarchiv geprüft und überarbeitet wurde.

Dies berücksichtigend schlagen die beiden Fraktionen nun vor, die Straße mit IRMA-KEILHACK-RING zu benennen. Nach der Bestätigung durch die Bezirksversammlung soll damit das Bezirksamt Wandsbek in die Lage versetzt werden, dem Hamburger Senat den neuen Namen vorzuschlagen.

Die neue Straße liegt im damaligen Wahlkreis von Irma Keilhack.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Karte: Auszug aus Graphik des Landesbetriebes Geoinformation und Vermessung

 

 

 

 

 

Regionalausschuss Rahlstedt Januar 2017

Schwerlasttransporter, besonders mehrachsige Sattelschlepper, die das Gewerbegebiet Bargkoppelweg über die Berner Straße Richtung Autobahn verlassen wollen, können dies nur unter großen Schwierigkeiten. Der Hauptgrund ist eine kleine Sprunginsel, die den Abbiegebogen der großen Fahrzeuge deutlich einengt. Das verbogene Verkehrszeichen zeigt, das es nicht immer ohne Kollision möglich war.

Um den Bogen zu vergrößern und die Kollision zu vermeiden, nutzen viele Fahrer einen Teil der Rechtsabbiegespur (Richtung Berne) und behindern dadurch kleinere Fahrzeuge, die, obwohl sie "Grün" haben, nicht abbiegen können..


In ihrem Antrag bitte die Bezirksfraktion der CDU nun darum, die Straßenverkehrsbehörde prüfen zu lassen, ob eine Optimierung der baulichen Anordnung die Abbiegesituation verbessern kann.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Fraktion der SPD und der GRÜNEN baten zusätzlich darum, in jedem Fall auch die Belange der Fußgänger zu berücksichtigen.

Photos: J. Seligmann