Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Mitgliederversammlung 2017 des Bürgervereins

Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung in der Parkresidenz Rahlstedt berichtete der Vorstand in einem Rückblick der vergangenen 12 Monate über die Aktivitäten des Vereins.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters erhielt dieser viel Lob von den Kassenprüfern für seine hervorragende Buchführung, so dass der Antrag auf Entlastung des Vorstandes anschließend einstimmig erfolgte.

Das waren aber nicht die Höhepunkte des Abends, denn die sollten erst nach den Formalien kommen. In einem Antrag an die Mitglieder bat der Vorstand fast am Ende der Versammlung darum, eine weiteres Ehrenmitglied ernennen zu dürfen.

In seiner Laudatio berichtete Horst Schwarz, das Curt Zeiss nicht nur ein langjähriges Vereinsmitglied sei, sondern zu den Gründungsmitgliedern gehöre. In den letzten Jahren machte er aber vor allem als Schwimmer häufig von sich reden, in dem er in seiner Altersgruppe von Weltmeistertitel zu Weltmeistertitel schwamm.
Curt Zeiss ist dem Bürgerverein immer verbunden gewesen, hat dem Vorstand oft mit Rat und Tat zur Seite gestanden und unterstützt.

Im März war der Vorstand durch einen Zeitungsartikel auf ein Schülerprojekt aufmerksam geworden, hatte nachgefragt und gehandelt. Die Rede ist von der Schülerfirma der Stadtteil- und Kulturschule Altrahlstedt, „Made by Kulturschule“. Ein Angebot wurde angefragt und schließlich ein Auftrag erteilt. Der Vorstand bestellte bedruckte Stofftragetaschen. Daraus entstand dann die Idee, die Schüler ihr Projekt im Anschluss an die Mitgliederversammlung selbst vorstellen zu lassen.

Mit der projektbegleitenden Lehrerin, Katharina Montag, erschienen vier Schüler in der Parkresidenz und berichteten von den verschiedenen Bereichen ihrer Firma. Von der Geschäftsleitung, der Produktion, dem Marketing, dem Einkauf und dem Vertrieb. Außerdem präsentierten sie verschiedene Objekte ihrer Produktpalette.
Anfangs noch sehr aufgeregt, waren sie kurze Zeit später von dem Zuspruch der Anwesenden überwältigt und begeistert. Die kleine Auswahl an Tragetaschen wurde ihnen förmlich aus dem Händen gerissen.

Der Vorstand freut sich, mit seinem Auftrag ein Projekt im Stadtteil zu fördern, das so engagiert von den Schüler betrieben wird.

Photos: J. Seligmann

 

 

 

 

 

 

Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V.

Um die 100 Personen hatten sich gestern Abend in dem Gemeindehaus der Alt-Rahlstedter Kirche eingefunden, um mehr über den neuen Verein „Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V.“ zu erfahren.

Sichtlich erfreut erläuterte der Vorsitzende Günter Frank die Ziele des Vereins. Gefördert werden sollen Kunst und Kultur, Jugendhilfe, Altenhilfe, Bildung, Sport und Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und Flüchtlinge. Erreichen will der Verein diese Ziele durch den Betrieb des Stadtteilzentrums in Rahlstedt. Und dafür gibt es durch das Gesprächsangebot des Kirchengemeindeverbandes (KGV) eine große Chance, die der Verein nutzen will.

Wie der Betrieb eines solchen Hauses aussehen könnte, berichtete der Geschäftsführer des Jenfeld-Haus, Olaf Schweppe. Von der wichtigen Funktion einer Gastronomie, über klare Strukturen in der Aufgabenverteilung der Mitarbeiter, von vielseitigen Angeboten bis zu der Vermietung des Hauses schilderte Olaf Schweppe die Erfahrungen in „seinem“ Haus. Sehr wertvoll sei für ihn auch der rege Kontakt zu den Kollegen in anderen Stadtteilen.

Pastor Christian Reinhart stellte noch einmal klar, um was es dem KGV bei seinem Angebot geht. Die Kirche möchte vor allem vermeiden, dass um das Grundstück ein Zaun aufgestellt werden muss und das Gebäude verfällt. Über die Art der weiteren Nutzung soll jetzt mit dem Vorstand des neuen Vereins verhandelt werden.

Auch Ekkehard Wysocki, als Mitglied des KGV, unterstrich diesen Wunsch, machte aber ebenso deutlich, dass auch die Kirche wirtschaftlich handeln muss und die weiteren Gespräche zeigen werden, ob und wie an diesem Ort ein Stadtteilzentrum für Rahlstedt realisiert werden kann.

Photos: J. Seligmann