Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Personelle Veränderungen im Vorstand

Ende letzten Jahres hatte Horst Schwarz angekündigt, dass er zum Jahreswechsel den Vorsitz im Vorstand des Bürgervereins Rahlstedt abgeben möchte. Auf seiner Januarsitzung hat der Vorstand die Weichen nun neu gestellt.

Die Vorstandsmitglieder haben Jens Seligmann einstimmig gebeten, den Vorsitz bis zum Ende der Wahlperiode (2018) zu übernehmen. Dieser nahm das Votum an.

In einem zweiten Wahlgang votierte der Vorstand für Horst Schwarz und übertrug ihm ebenfalls einstimmig die Funktion des 1. Stellvertreters.

Unter der Leitung von Horst Schwarz erlangte der Bürgerverein Rahlstedt 2013 die Gemeinnützigkeit. Hartnäckig hatte er dieses Ziel verfolgt, allen Skeptikern zum Trotz. In seiner Funktion als Leiter des Stadtteilarchivs Rahlstedt trieb Horst Schwarz die Digitalisierung und digitale Archivierung voran, was ein schnelleres Auffinden von Objekten ermöglicht. Im Stadtteilarchiv wurde auch die Idee des Stadtteilmuseums geboren. Wieder setzte Horst Schwarz sein im Beruf erworbenes Wissen ein, um das Projekt voranzubringen. Im Juni 2014 öffnete das Stadtteilmuseum Rahlstedt seine Pforten mit einer Ausstellung über den Rahlstedter Künstler Jens Cords. Viele helfende Hände hatten das möglich gemacht, für die notwendige finanzielle Grundlage sorgte Horst Schwarz durch das Einwerben von Spenden und bezirklichen Sondermitteln. Diese Kenntnisse nutzte er jetzt auch, um die Finanzierung für die neue Wandsebrücke am Kundenzentrum maßgeblich voran zu treiben. In unzähligen Gesprächen umwarb er erfolgreich Sponsoren und Behörden.

Hinter allen diesen Neuerungen für den Bürgerverein steckte stets Horst Schwarz als treibende Kraft, er verstand es aber immer, hilfreiche Mitstreiter aus den Reihen des Vereins zu motivieren, mit ihm den jeweiligen Weg zu gehen und das Ziel zu erreichen.

Eine weitere Veränderung betrifft den Freizeitkreis DU UND ICH. Gisela Lamp hatte ebenfalls zum Jahresende 2016 ihren Posten als Beisitzerin und Leiterin des Freizeitkreises abgegeben.

Sie hatte die Leitung im Herbst 2013 übernommen und innerhalb kürzester Zeit regelmäßige Gruppen und Veranstaltungen initiiert. Hinzu kamen dann Ausflüge und sogar eine Reise nach Berlin.
Ein Konzert in der Parkresidenz, eine Lesung im Caféhaus, Computerkurse im Treffpunkt Großlohe waren nur einige der zahlreichen Angebote in Rahlstedt, die Gisela Lamp mit viel Elan organisiert hatte. Im Auftrag des Vorstandes arrangierte sie unvergessliche Adventsfeiern im Caféhaus und gab damit dem jeweiligen Jahresende einen krönenden Abschluss. Der Vorstand ist Gisela Lamp für die geleistete Arbeit sehr dankbar und bedauert ihr Ausscheiden.

Für die zukünftige Leitung des Freizeitkreises konnte nun Dr. Dieter Munzel gewonnen werden. Vielen Rahlstedtern wird er bekannt durch seine spannenden und lehrreichen Bild-Vorträge und Filme über seine Reisen in entfernte Länder und Kontinente sein.

 

 

 

 

 

 

Neujahrsempfang im Treff Großlohe

Christian Wienberg strahlte über das ganze Gesicht, als er bei seiner kleinen Begrüßungsansprache vor so vielen Besuchern stand. Voller Freude berichtete er kurz über das aufregende vergangene Jahr, vor allem die bevorstehende Erweiterung des Treffs. Christian Wienberg betonte aber auch, dass das Seniorenbüro Hamburg e.V. als Träger den Fortbestand der bisherigen Räumlichkeiten sichert, die neuen Räume aber vom Treff selbst getragen werden müssen.

(v.l.n.r.: Thomas Falensky, Christian Wienberg, Daniel Gren)

An diesem Punkt hakte Daniel Gren, Leiter des Treffs, ein, der sich besonders bei den zahlreichen Ehrenamtlichen bedankte, die den Umbau überhaupt erst möglich gemacht hatten. "Diese Menschen haben uns über 500 Stunden ihrer Zeit geschenkt, Leitungen verlegt, geschraubt, gehämmert und gemalt. Unglaublich!"

Thomas Falensky, Leiter der Stadtteilversammlung Großlohe, äußerte abschließend zwei Wünsche. Zum einen wünschte er allen Anwesenden auch im neuen Jahr Gesundheit, zum anderen bat er eindringlich darum, das möglichst viele die Chance wahrnehmen, sich an den Planungen zu dem Umfeld des entstehenden Viktoriaparks zu beteiligen. "Nur wenn wir uns zahlreich, sachlich und konstruktiv einbringen, können wir auch etwas erreichen."

Ein kleines bisschen aufgeregt durchschnitten Christian Wienberg und Daniel Gren dann das rote Band, hinter dem sich die Treff-Erweiterung verbarg. Staunend besichtigten die Besucher die neuen Räume, in denen es teilweise noch nach frischer Farbe roch. Hier war wirklich ganze Arbeit geleistet worden. Hier und da fehlte es noch an Mobiliar, "aber das wird bald kommen", wie Daniel Gren versicherte. Auch der Treff Großlohe hatte sich erfolgreich um Tronc-Mittel beworben.


Photos: J. Seligmann