Von alten Erfolgen zu neuen Herausforderungen

50 Jahre Bürgerverein Rahlstedt

- Impressionen von der Feier in der Parkresidenz Rahlstedt am 1. November 2011 -

Unter diesem Motto stand die Feier am 1. November 2011 in der Parkresidenz Rahlstedt. Sie bildete den Abschluss der Veranstaltungen, die im Rahmen des Jubiläums während des Jahres stattgefunden hatten.

Den Anfang hatten im Mai 2011 sieben Kinder gemacht, die für den Bürgerverein am Wandselauf teilnahmen (der RAHLSTEDTER berichtete ausführlich darüber). Von Anfang September bis Ende Oktober zeigte der Bürgerverein in den Rahlstedt Arcaden die Ausstellung »Rahlstedter Dokumente der letzten 5 Jahrzehnte«.

Mit der Parkresidenz Rahlstedt hatten die Organisatoren der Jubiläumsfeier einen kompetenten und hilfreichen Partner gefunden. Dort stellte man den Theatersaal incl. Technik und Flügel zur Verfügung und versprach, sich um das leibliche Wohl der Gäste zu kümmern.

So galt es also „nur“ noch, den Festakt zu entwerfen und zu organisieren. Ein Grußwort sollte schon dabei sein, ebenso Reden, die sich mit der Arbeit des Bürgervereins beschäftigten. Und die Gäste wollen natürlich auch begrüßt werden. Um dies alles zu planen, war Anfangs jede Menge Zeit, kurz vor der Feier war es dann doch knapp, aber das kennen viele sicher aus eigener Erfahrung.

1. November 2011 – 18.30 Uhr – Showtime

Im Foyer der Parkresidenz wurden die ankommenden Gäste von Vorstandsmitgliedern begrüßt und mit einem Glas Sekt empfangen. Gestiftet wurde der Willkommenstrunk von den Geschäftsführerinnen der Parkresidenz, Waltraut Lange-Greve und Eva-Maria Greve. Fröhliche Gäste plauderten miteinander, begrüßten alte Bekannte oder besahen sich die Ausstellung „Rahlstedter Dokumente“ (diese war auszugweise noch einmal aufgebaut worden).

  

Pünktlich um 19.00 Uhr begrüßte der Direktor der Parkresidenz, Markus Berns, die Gäste auf gewohnt launige Art in seinem Haus. Ihm folgte der Vorsitzende des Bürgervereins, Horst Schwarz, der diesmal als Gastgeber, alle willkommen hieß. Im Weiteren erläuterte er das Motto des Abends.

In der Vergangenheit hatte der Bürgerverein große Erfolge zu verzeichnen, die bis zum heutigen Tag Bestand haben. Drei dieser nachhaltigen Erfolge würden näher beleuchtet werden. Sie dienen der heutigen Vorstandsgeneration als Vorbild, um die neuen Herausforderungen meistern zu können.

Horst Schwarz appellierte aber auch an alle Rahlstedter Institutionen und Vereine gemeinsam für ein Bürger- und Kulturzentrum zu kämpfen.

"Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht“

Dieser Appell wurde von Gudrun Moritz, der ehemaligen Ortsamtsleiterin, in ihrem Grußwort aufgegriffen und wiederholt. Frau Moritz machte sogar einen konkreten Vorschlag, an welchem Ort sie sich ein solches Zentrum vorstellen könnte.

Nach so vielen Worten war es jetzt Zeit für etwas Musik.

Dafür hatten die Organisatoren die Rahlstedter Konzertpianistin Christine Tonner gewinnen können.

Den kleinen Vortragsreigen eröffnete dann Jens Seligmann, der über das Wirken von Anny Tollens berichtete. Sie hatte für den Bürgerverein die „Rahlstedter Kinderstube“ ins Leben gerufen, diese viele Jahre betreut und schließlich den Übergang zur heute noch tätigen Park-KiTa eingeleitet.

Er berichtete anschließend über die neuen Projekte des Vereins, wie dem Rahlstedter Kinder LiteraturPreis oder den „Wandseläufern“, von denen zwei plus Trainer den Gästen präsentiert wurden.

Der Schwerpunkt von Umweltpädagogin Regina Dieck vom „Haus der wilden Weiden“ lag mehr beim dem, was heute ist. Dr. Gerda Bruns hatte für den Bürgerverein sehr hart darum gekämpft, dass die Behörden das Stellmoorer Tunneltal und Höltigbaum zu Naturschutzgebieten erklären. Mit Erfolg. Frau Dieck berichtete von ihrer Arbeit im NSG Höltigbaum und gab den Anwesenden einen guten Einblick über Flora und Fauna.

Bevor der dritte und letzte Redner sein Wort an die Gäste richtete, sorgte Christine Tonner für eine weitere musikalische Pause.

Mit Curt Zeiss de Munizaga konnten die Organisatoren einen Zeitzeugen präsentieren. Anschaulich berichtete der Ausnahmesportler von seinen Bemühungen, eine Bezirksschwimmhalle nach Rahlstedt zu holen. Wie immer war das Geld knapp und für Rahlstedt keine Halle vorgesehen. Trotzdem gelang seinen Mitstreitern und ihm das Kunststück.

Drei Projekte, die durch Mitglieder des Bürgervereins erfolgreich realisiert wurden, deren Ergebnisse heute viele Rahlstedter fast täglich nutzen.

Drei Menschen, die mit ihrer Energie und ihrem Engagement maßgeblich zu deren Erfolg beigetragen hatten.

Bilder: Sven-Olof Carlsson und Ulrich Brandt