Gewinn für Radfahrer

Stück für Stück arbeitet sich der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) an der Rahlstedter Straße ab. Zuletzt war es der Teilabschnitt von der Tankstelle bis zum AMTV-Zentrum, nun kommt der Bereich vom Auerhahnweg bis zum Ellerneck an die Reihe.

Die Leitungsarbeiten (Strom, Wasser, Telefon, etc.) sollen noch im Frühjahr 2018 beginnen, die Straßenbauarbeiten sind für 2019 vorgesehen.

Für die zukünftige S4 sollen Am Pulverhof bereits die Gehwege zur geplanten Haltestelle verbreitert werden. Auf Höhe der Parkresidenz Rahlstedt erwägen die Planer, den Radweg stadtauswärts streckenweise wieder von der Straße herunterzuführen. Das ist aber nur eine von vier Varianten an dieser Stelle. Diese Lösung hätte aber den Vorteil, das sowohl die Bäume auf der einen und die Parkplätze auf der anderen Seite erhalten bleiben.

Bei einer anderen Überlegung könnte zwar der vorgesehene Radstreifen durchgängig weitergeführt werden, die Bäume müssten nicht gefällt werden, würde aber die Entfernung der Parkplätze bedeuten, es sei denn, man würde Teile des Grundstücks der Parkresidenz erwerben.

Markus Berns, Direktor der Parkresidenz, war zwar anwesend, kommentierte diese Ausführungen aber selbstverständlich nicht. Er war vielmehr in den Ausschuss gekommen, um für die Bewohner seines Hauses um einen Fahrgastunterstand an der Bushaltestelle Loher Straße in Richtung Rahlstedt Ortskern zu bitten. Auch eine Querungshilfe vor der Parkresidenz wäre wünschenswert, ob nun eine Sprunginsel oder ein Zebrastreifen.

Auf die Frage, warum die Bushaltestelle Am Pulverhof stadteinwärts verlegt werden soll, erklärten die Planer, dies sei ein Wunsch der Hamburger Hochbahn, damit beide Haltestelle näher beieinanderlägen.

Photos: J. Seligmann / Graphiken (Auszüge): wfw Nord Consult