Natur im Umfeld der Gewerbeparks

Worum ging es in der gestrigen Auftaktveranstaltung »Entwicklungskonzept Rahlstedter und Stapelfelder Feldmark«?

Um die Planung für einen Landschaftsraum, den die Planer nach historischen Bezüge bereits "Große Heide" nennen, der die bestehenden (Merkurpark (blau)) und neu geplanten (Minerva- / Viktoriapark (rot)) Gewerbeflächen umschließt.

"Es geht nicht um das Für und Wider von neuen Gewerbeparks." betonte die Moderatorin des Abends mehrfach. Man wolle gemeinsam mit den Bewohnern aus Stapelfeld und Rahlstedt Ideen entwickeln, um die "Große Heide" zu gestalten. Es gehe im Spazier-, Rad- und Reitwege, um besondere Orte in dem Gebiet, die Natur erlebbar machen und um die ökologische Aufwertung der Fläche.

Dazu sollen sich nach der Vorstellung der Planer möglichst viele verschiedene Interessengruppen an den Workshops beteiligen, nur so ließe sich der größtmögliche Konsens erzielen. Diese sollen Ende März und Mitte Mai 2017 stattfinden. Bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Juni werde das Ergebnis präsentiert.

Auf die Frage nach der Finanzierung musste die Moderatorin einräumen, das es für das Projekt kein Budget gebe. Man wolle mit dem fertigen Konzept Fördermittel von der EU, dem Bund und der Stadt einwerben. Auch wurde noch nicht mit allen Eigentümern, überwiegend Landwirte, in den betroffenem Gebiet gesprochen.

Die freudige Erwartung der Besucher dieser Auftaktveranstaltung hielt sich in engen Grenzen, vielmehr war sie von Skepsis geprägt. Trotzdem wollen sich zahlreiche Interessenvertreter an den Workshops beteiligen.

Photos: J. Seligmann