Aktuelles aus Rahlstedt - Kurz notiert

Müll sammeln rund um das Gelbe Dorf

Wie schon im letzten Jahr haben sich der Runde Tisch Rahlstedt, der Förderverein Aktives Hohenhorst und der Bürgerverein zusammen getan, um gemeinsam an der Aktion der Stadtreinigung Hamburg teilzunehmen.

Start- und Zielpunkt war auch diesmal wieder das Gelbe Dorf. Dort versammelten sich einige ehrenamtlich Tätige und zogen dann mit den Jüngsten Bewohnern los, um rund um das Dorf den achtlos weggeworfenen Müll gedankenloser Menschen wieder einzusammeln.

Während die einen, es waren immerhin über 20 Kinder, mit Müllsäcken und Greifzangen ausgerüstet loszogen, kümmerten sich andere um das leibliche Wohl der Rückkehrer. Wieder hatte EDEKA Hinrichs Essen und Trinken spendiert.

Für die erfolgreichen Müllsammler gab es dann eine leckere Grillwurst im Brötchen, Obst und für kleine Leckermäuler zusätzlich Schokolade. Alles in allem ein schöne Aktion, die mit strahlendem Sonnenschein belohnt wurde.

Photos: J. Seligmann / R. Benitez

 

 

 

 

 

Informationen für die Anwohner

Bereits im Oktober 2015 hatte der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) dem Regionalausschuss Rahlstedt über den Sachstand der Brücke am Wandseredder berichtet. Und schon damals war die Brücke nur noch eingeschränkt nutzbar.

Inzwischen hat sich der Zustand weiter verschlechtert. Darüber haben Vertreter des LSBG auf Anregung des Regionalausschusses am vergangenen Mittwoch die Anwohner und Interessierte informiert. Im Vereinsheim des Hundesportvereins, also fast direkt vor Ort, erläuterten die Planer drei mögliche Varianten.

Die Varianten 1 und 2 sehen eine Brücke an einem leicht verschobenen Standort vor. Dazu soll auch der Wandselauf wieder begradigt werden. Nachteile sind hier der Erwerb von Grund der alten Lackfabrik.

Lediglich in Variante 3 wird die alte Brücke schlicht ersetzt. Dies bedeutet jedoch eine Vollsperrung während der Bauphase und damit eine rückwärtige Zuwegung für die Anwohner. Das würde nicht billig werden.

Alle drei Versionen haben eine Konstante: Teile des Grundstückes der alten Lackfabrik müssen „angefasst“ werden, d.h. die bestehende Versiegelung muss teilweise aufgebrochen werden. Nach Angaben des LSBG sind die Verhandlungen bereits aufgenommen und es würden sich auch Lösungen abzeichnen. Man rechne damit, in den nächsten drei Monaten mit den konkreten Planungen beginnen zu können.

Der Leiter des Arbeitskreises RAHLSTEDT, Jürgen-Robert Wulff, hatte an dem Informationsabend teilgenommen und versicherte, die weitere Entwicklung genau im Auge zu behalten.

Graphiken: LSBG